Pallade Veneta - In NRW-Umfrage erneut knapper Vorsprung für SPD vor der CDU

In NRW-Umfrage erneut knapper Vorsprung für SPD vor der CDU


In NRW-Umfrage erneut knapper Vorsprung für SPD vor der CDU
In NRW-Umfrage erneut knapper Vorsprung für SPD vor der CDU / Foto: Ina Fassbender - AFP/Archiv

Vier Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen deutet eine neue Umfrage auf einen knappen Ausgang hin - mit leichtem Vorteil für die bislang oppositionelle SPD. In einer Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Insa für die "Bild am Sonntag" kommen die Sozialdemokraten auf 31 Prozent, die regierende CDU liegt bei 29 Prozent, wie die Zeitung am Sonntag berichtete.

Textgröße ändern:

Auf Platz drei liegen in der Umfrage die Grünen mit 14 Prozent. Es folgen die FDP mit zehn Prozent und die AfD mit sieben Prozent. Die Linke würde mit vier Prozent erneut den Einzug in den Landtag verfehlen. Für die schwarz-gelbe Regierungskoalition würde es gemäß dieser Umfrage nicht mehr reichen.

Könnte der Ministerpräsident in NRW direkt gewählt werden, läge aber weiterhin Amtsinhaber Hendrik Wüst (CDU) vorne: Er kommt in der Umfrage auf 28 Prozent, sein SPD-Herausforderer Thomas Kutschaty lediglich auf 20 Prozent. Für die Erhebung hatte Insa von Montag bis Mittwoch 1000 Menschen befragt. Bereits in der Umfrage vor zwei Wochen hatte die SPD zwei Prozentpunkte vor der CDU gelegen.

Vor einer Woche wiederum hatte der "NRW-Check" des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von 39 nordrhein-westfälischen Tageszeitungen SPD und CDU Kopf an Kopf mit jeweils 30 Prozent gesehen. Auch hier schnitt in der Frage der hypothetischen Direktwahl Wüst besser ab als Kutschaty; im Vergleich zu früheren Umfragen verringerte sich der Abstand allerdings. Der neue Landtag in Nordrhein-Westfalen wird am 15. Mai gewählt.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Bundestags-Innenausschuss befasst sich mit Berliner CSD-Anschlag

Der Innenausschuss des Bundestages befasst sich am Dienstag (13.00 Uhr) mit dem Anschlag am Rande der Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin am 25. Juli. An der Sitzung, die per Videokonferenz stattfindet, will auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) teilnehmen, außerdem Vertreterinnen und Vertreter von Sicherheitsbehörden.

EU-Innenminister kommen wegen Ceuta-Krise zu Dringlichkeitssitzung zusammen

Nach dem Massenandrang von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in der vergangenen Woche kommen die EU-Innenminister am Dienstag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Laut der irischen Ratspräsidentschaft werden sich die Minister in einer Videokonferenz mit den Geschehnissen in der Exklave in Nordafrika befassen. Diese hatten heftigen Streit innerhalb der EU um die Migrationspolitik ausgelöst.

Behörde: Frachtschiff in Straße von Hormus von "unbekanntem Geschoss" getroffen

In der Straße von Hormus ist nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO ein Frachtschiff von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden. Der Vorfall habe sich knapp 40 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, teilte die Behörde in der Nacht zum Dienstag mit. Angaben über mögliche Opfer oder Schäden wurden nicht gemacht.

Bericht: Bundesregierung bereitet Grundlagen für neuen Zivildienst vor

Die Bundesregierung bereitet einem Bericht zufolge die Grundlagen für einen neuen Zivildienst vor. Dabei gehe es um Möglichkeiten für Wehrdienstverweigerer im Falle einer Wehrpflicht, berichtet die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe). Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend habe dafür in den vergangenen Monaten 23 große Verbände und Organisationen befragt, welche Kapazitäten sie im Falle einer Rückkehr zur Wehrpflicht für Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stellen könnten.

Textgröße ändern: