Pallade Veneta - Trump schließt im Fall einer Niederlage bei US-Präsidentschaftswahl Gewalt nicht aus

Trump schließt im Fall einer Niederlage bei US-Präsidentschaftswahl Gewalt nicht aus


Trump schließt im Fall einer Niederlage bei US-Präsidentschaftswahl Gewalt nicht aus
Trump schließt im Fall einer Niederlage bei US-Präsidentschaftswahl Gewalt nicht aus / Foto: Alex Wroblewski - AFP

Donald Trump hat offen gelassen, ob er das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl im November auch im Fall seiner Niederlage akzeptieren werde. "Wenn alles ehrlich zugeht, würde ich die Ergebnisse gerne akzeptieren", sagte der Ex-Präsident und voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem "Milwaukee Journal Sentinel". Zugleich schränkte er ein: "Wenn es das nicht ist, muss man für das Recht des Landes kämpfen."

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Er werde es "publik machen", wenn er der Meinung wäre, dass es Probleme gebe. "Ich würde dem Land einen schlechten Dienst erweisen, wenn ich etwas anderes sagen würde", sagte Trump in dem Interview. "Aber nein, ich erwarte eine ehrliche Wahl und wir erwarten einen vielleicht sehr großen Sieg."

Trump wird aller Voraussicht nach von den US-Republikanern erneut als Kandidat gegen den Demokraten Joe Biden nominiert werden. Umfragen zufolge hat der Rechtspopulist trotz seiner von Skandalen geprägten Präsidentschaft von 2017 bis 2021, der Kapitol-Erstürmung durch hunderte seiner Anhänger am 6. Januar 2021 und der insgesamt vier gegen ihn erhobenen Anklagen in Strafverfahren keine schlechten Chancen, Biden im November zu besiegen.

Bereits in einem am Dienstag veröffentlichten Gespräch mit dem US-Magazin "Time" hatte der Ex-Präsident für den Fall seiner Niederlage einen erneuten Gewaltausbruch nicht ausgeschlossen. Auf eine entsprechende Frage dazu hatte er ausweichend mit den Worten geantwortet: "Wenn wir nicht gewinnen - wissen Sie, es kommt darauf an."

Bidens Wahlkampfsprecher James Singer erklärte daraufhin, Trump wolle "jene bestrafen, die sich gegen ihn stellen, und in seinem Namen verübte Gewalt billigen". Der Ex-Präsident sei eine "Gefahr für die Verfassung und eine Bedrohung für unsere Demokratie".

R.Lagomarsino--PV

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