Pallade Veneta - Umfrage: Union hätte mit Kanzlerkandidat Söder die besten Chancen

Umfrage: Union hätte mit Kanzlerkandidat Söder die besten Chancen


Umfrage: Union hätte mit Kanzlerkandidat Söder die besten Chancen
Umfrage: Union hätte mit Kanzlerkandidat Söder die besten Chancen / Foto: Christof STACHE - AFP

Mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als Kanzlerkandidat hätte die Union einer aktuellen Meinungsumfrage zufolge die größten Chancen auf einen Sieg bei der nächsten Bundestagswahl. 29 Prozent der Befragten sagten im am Dienstag veröffentlichten "Trendbarometer" von RTL und ntv, dass die CDU/CSU mit Söder als Kandidat die meisten Stimmen erhalten würde. Nur 25 Prozent halten dagegen den gerade wiedergewählten CDU-Chef Friedrich Merz für die beste Wahl.

Textgröße ändern:

Damit liegt Merz noch hinter seinem parteiinternen Konkurrenten, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, auf Platz drei. 27 Prozent der Befragten glauben, dass die Union mit Wüst als Kanzlerkandidaten die besten Chancen hätte.

Auch die Anhänger von CDU und CSU glauben am ehesten, dass die Union bei der nächsten Bundestagswahl mit Söder (34 Prozent) die besten Chancen hätte. 31 Prozent halten Wüst und 29 Prozent Merz für den besten Kandidaten.

Nur 36 Prozent aller Befragten glauben, dass Merz Deutschland als Kanzler in eine gute Zukunft führen kann - 55 Prozent trauen ihm das nicht zu. Unter den Unions-Anhängern glauben immerhin 66 Prozent, dass er Deutschland als Kanzler in eine gute Zukunft führen würde, 28 Prozent sehen das anders.

Söder selbst sieht Merz in der Frage der Unions-Kanzlerkandidatur in einer Favoritenrolle. "Natürlich ist ein CDU-Vorsitzender immer der Favorit", sagte der Ministerpräsident im Bayerischen Rundfunk. Er verwies dabei gleichzeitig auf den mit der CDU vereinbarten Zeitplan, erst nach den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland im September zu entscheiden. Söder war am Dienstagnachmittag zu Gast beim CDU-Parteitag in Berlin; dort war Merz am Montag mit knapp 90 Prozent in seinem Amt als Parteichef bestätigt worden.

Auf die Frage, ob die Regierungszeit von Angela Merkel (CDU) eher gute oder schlechte Jahre für Deutschland waren, antworteten 67 Prozent der Befragten, dass es eher gute Jahre waren. Die Zustimmung fällt in Ost und West sowie unter den Anhängern der Unionsparteien, der SPD, Grünen und FDP ähnlich hoch aus. Bei den Anhängern des BSW und der AfD sagt jeweils eine Mehrheit, dass die Merkel-Jahre keine guten Jahre für Deutschland gewesen seien.

Für die Umfrage wurden am 3. und 6. Mai insgesamt 1004 Bürgerinnen und Bürger vom Institut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus drei Prozentpunkten.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Kushner: Gespräche mit dem Iran verlaufen "sehr positiv"

Die Gespräche zwischen Washington und Teheran über ein Ende des Iran-Krieges kommen nach Angaben des US-Gesandten Jared Kushner voran. Beide Seiten führten "sehr positive Gespräche", sagte der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump am Montag dem Fernsehsender Fox News. Er schränkte zugleich aber ein, dass es "nach all den Jahren eigentlich kaum Vertrauen zwischen den USA und dem Iran" gebe.

Kushner: Fortschritte bei Umsetzung von Gaza-Friedensplan in 30 Tagen möglich

Der US-Sondergesandte Jared Kushner hält Fortschritte bei der Entwaffnung der islamistischen Hamas im Gazastreifen im Zuge des US-Friedensplans binnen eines Monats für möglich. "Wir könnten (...) schon in 30 Tagen Fortschritte sehen", sagte Kushner am Montag dem Sender Fox News in Tel Aviv. Diese Fortschritte begännen "hoffentlich mit dem Abtransport einiger Waffen und, wissen Sie, hoffentlich auch mit dem Zuschütten einiger Tunnel".

Kurdischer Regierungschef im Irak macht Iran für Angriff auf sein Büro verantwortlich

Der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan im Irak, Masrur Barsani, hat den Iran für einen Drohnenangriff auf sein Büro verantwortlich gemacht. Er verurteilte den Angriff am Montag als "direkte Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität in der Region". Die irakische Zentralregierung in Bagdad ordnete eine Untersuchung an. Der US-Sondergesandte Tom Barrack verurteilte den Angriff "aufs Schärfste". Teheran wiederum stellte den Vorfall als "Täuschung" dar.

Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Vorstand kündigt Sonderparteitag an

Im Streit mit der BSW-Bundesspitze über die Beteiligung an der Landesregierung in Thüringen hat die Landespartei einen Sonderparteitag angekündigt. "Auf Basis der Anträge von vier Kreisverbänden" habe der Landesvorstand die Einberufung des außerordentlichen Parteitags beschlossen, teilte das Thüringer BSW am Montag in Erfurt mit. Bekräftigt wurde, "dem Beschluss des Bundesvorstands, aus der Regierungskoalition auszusteigen und Verhandlungen für eine Expertenregierung aufzunehmen, nicht zu folgen".

Textgröße ändern: