Pallade Veneta - Wehrbeauftragte des Bundestages kritisiert Mangel an Frauen bei der Bundeswehr

Wehrbeauftragte des Bundestages kritisiert Mangel an Frauen bei der Bundeswehr


Wehrbeauftragte des Bundestages kritisiert Mangel an Frauen bei der Bundeswehr
Wehrbeauftragte des Bundestages kritisiert Mangel an Frauen bei der Bundeswehr / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hat einen Mangel an Frauen bei der Bundeswehr kritisiert. "Ein Weiter-so kann es nicht mehr geben", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitagsausgaben). "Aktuell liegt der Frauenanteil in der Bundeswehr bei etwas mehr als 13 Prozent. Rechnet man die Sanität raus, liegt er unter zehn Prozent."

Textgröße ändern:

Die Bundeswehr verfehle "seit Jahren" ihre selbstgesteckten Ziele. "Gesetzlich ist eine Quote von 20 Prozent festgeschrieben", fuhr Högl fort. Es gebe zu wenige Frauen in der Fläche und in Führungspositionen. "Der Anstieg des Frauenanteils bewegt sich seit Jahren nur im Promillebereich."

Es müsse in den kommenden Jahren darum gehen, dass "Frauen in Führungspositionen Normalität werden", sagte Högl. Sie kritisierte zudem sexuelle Übergriffe sowie einen Mangel an Toiletten und Duschen für Soldatinnen.

Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums sagte den RND-Zeitungen, seit der vollständigen Öffnung der Streitkräfte für Frauen im Jahr 2001 sei die Zahl der Soldatinnen auf rund 24.300 gestiegen. Dies entspreche einem Anteil von mehr als 13 Prozent. Ein weiterer Anstieg zeichne sich ab.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Kushner: Fortschritte bei Umsetzung von Gaza-Friedensplan in 30 Tagen möglich

Der US-Sondergesandte Jared Kushner hält Fortschritte bei der Entwaffnung der islamistischen Hamas im Gazastreifen im Zuge des US-Friedensplans binnen eines Monats für möglich. "Wir könnten (...) schon in 30 Tagen Fortschritte sehen", sagte Kushner am Montag dem Sender Fox News in Tel Aviv. Diese Fortschritte begännen "hoffentlich mit dem Abtransport einiger Waffen und, wissen Sie, hoffentlich auch mit dem Zuschütten einiger Tunnel".

Kurdischer Regierungschef im Irak macht Iran für Angriff auf sein Büro verantwortlich

Der Ministerpräsident der autonomen Region Kurdistan im Irak, Masrur Barsani, hat den Iran für einen Drohnenangriff auf sein Büro verantwortlich gemacht. Er verurteilte den Angriff am Montag als "direkte Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität in der Region". Die irakische Zentralregierung in Bagdad ordnete eine Untersuchung an. Der US-Sondergesandte Tom Barrack verurteilte den Angriff "aufs Schärfste". Teheran wiederum stellte den Vorfall als "Täuschung" dar.

Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Vorstand kündigt Sonderparteitag an

Im Streit mit der BSW-Bundesspitze über die Beteiligung an der Landesregierung in Thüringen hat die Landespartei einen Sonderparteitag angekündigt. "Auf Basis der Anträge von vier Kreisverbänden" habe der Landesvorstand die Einberufung des außerordentlichen Parteitags beschlossen, teilte das Thüringer BSW am Montag in Erfurt mit. Bekräftigt wurde, "dem Beschluss des Bundesvorstands, aus der Regierungskoalition auszusteigen und Verhandlungen für eine Expertenregierung aufzunehmen, nicht zu folgen".

Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an

US-Präsident Donald Trump hat neue Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un angedeutet. Auf die Frage, warum Kim nicht auf seine jüngst geäußerten Gesprächswünsche reagiert habe, sagte Trump am Montag vor Reportern im Oval Office: "Woher wissen Sie, dass er nicht geantwortet hat?" Als er weiter gedrängt wurde, ob Kim tatsächlich geantwortet habe, antwortete Trump: "Ja, hat er."

Textgröße ändern: