Pallade Veneta - IG Bau warnt vor Ausbeutung ukrainischer Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt

IG Bau warnt vor Ausbeutung ukrainischer Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt


IG Bau warnt vor Ausbeutung ukrainischer Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt
IG Bau warnt vor Ausbeutung ukrainischer Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) hat vor einer Ausbeutung ukrainischer Geflüchteter auf dem Arbeitsmarkt gewarnt. "Manche Chefs wollen die oft gut qualifizierten Geflüchteten lieber heute als morgen einstellen - aber oft zu schlechten Bedingungen", erklärte IG-Bau-Chef Robert Feiger am Dienstag. Er forderte die Geflüchteten auf, sich über Arbeitsbedingungen, Bezahlung und die eigenen Rechte zu informieren.

Textgröße ändern:

Zudem forderte Feiger mehr Betreuungsangebote für Kinder aus der Ukraine. "Ohne ausreichend Kita- und Schulplätze kommen für viele Eltern höchstens Minijobs mit wenigen Wochenstunden infrage", erklärte er. Auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sei eine Voraussetzung für "echte Integration am Arbeitsmarkt". Zudem müsse der Zugang zu Sprachkursen weiter vereinfacht werden.

"Beschäftigte zweiter Klasse darf es nicht geben", betonte Feiger. Wer etwa als Saisonkraft in der Landwirtschaft arbeite, der habe bis zu 70 Tage lang keinen Sozial- und Krankenversicherungsschutz. Nach dem Ende des tariflichen Mindestlohns im Baugewerbe drohe den Beschäftigten in der Branche zudem die Bezahlung nach allgemeinem Mindestlohn. "Für 9,82 Euro pro Stunde sollte sich aber keiner die fordernde Arbeit auf dem Bau gefallen lassen", erklärte Feiger.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Trump verkündet US-Angriffe auf iranische Öl-Insel Charg

Die US-Armee hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump massive Angriffe auf die iranische Öl-Insel Charg geflogen. Alle militärischen Ziele auf der Insel im Persischen Golf, über die der Iran fast alle seine Öllieferungen abwickelt, seien zerstört, erklärte Trump. Schäden an der Ölinfrastruktur gab es offenbar nicht. Der Iran drohte im Gegenzug mit der Zerstörung von mit den USA verbundener Ölinfrastruktur und startete am Samstag neue Angriffe auf Israel und umliegende Golfstaaten.

Berichte: Innenministerium will Finanzierungs-Stopp für unabhängige Asylberatung

Das Bundesinnenministerium plant ab dem kommenden Jahr einen Finanzierungs-Stopp für unabhängige Asylberatung. Das vom CSU-Politiker Alexander Dobrindt geführte Ministerium habe die zuständigen Verbände der Freien Wohlfahrtspflege bereits über den geplanten Schritt informiert, berichteten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und das Recherche-Netzwerk Correctiv am Samstag. Kritik kam von den betroffenen Einrichtungen und den Grünen, aber auch von der an der Regierung beteiligten SPD.

US-Botschaft in Bagdad bei Angriff getroffen - Angriffe auf pro-iranische Kämpfer

Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Samstag bei einem Angriff getroffen worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen. Der Botschaftskomplex sei getroffen worden, bestätigten zwei Sicherheitsvertreter. Einer von ihnen sagte, eine Drohne habe die Botschaft getroffen, der andere sprach von einem Projektil. Mutmaßlich sei eine Rakete auf den Botschaftskomplex gefallen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen zum Ziel.

Zwölf Tote bei israelischem Angriff im Libanon - Hisbollah droht mit "langer Konfrontation"

Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Mitarbeiter getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte am Samstag, bei den Toten handele es sich um "Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern". Derweil startete der Iran in der Nacht eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen auf Israel. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah drohte Israel mit einer "langen Konfrontation".

Textgröße ändern: