Pallade Veneta - Forsa-Umfrage: SPD und Union wieder gleichauf

Forsa-Umfrage: SPD und Union wieder gleichauf


Forsa-Umfrage: SPD und Union wieder gleichauf
Forsa-Umfrage: SPD und Union wieder gleichauf / Foto: John MACDOUGALL - POOL/AFP

Die SPD hat in einer aktuellen Forsa-Umfrage zwei Punkte eingebüßt. Sie liegt nun mit 25 Prozent wieder gleichauf mit der CDU/CSU, die einen Punkt zulegte, wie das am Dienstag veröffentlichte "RTL/ntv-Trendbarometer" ergab. Die Grünen liegen demnach mit 20 Prozent nur noch fünf Prozentpunkte hinter SPD und Union. Die Werte für FDP (acht Prozent), Linke (vier Prozent) und AfD (neun Prozent) blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert.

Textgröße ändern:

Der Krieg in der Ukraine bleibt mit 79 Prozent weiter das Thema, das die Bundesbürger am meisten beschäftigt. Dahinter folgt mit abnehmender Tendenz die Corona-Pandemie (49 Prozent). Das Thema Energie und Energiepreise (44 Prozent) interessiert der Umfrage zufolge ähnlich viele Bürgerinnen und Bürger wie die Corona-Pandemie.

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigte sich die Mehrheit der Befragten weiter unzufrieden. 42 Prozent der Bundesbürger sind damit zurzeit sehr zufrieden oder zufrieden, 52 Prozent hingegen weniger oder gar nicht zufrieden. Mehrheitlich zufrieden sind noch die Anhänger der SPD (89 Prozent) und die der Grünen (69 Prozent). Die Anhänger der FDP sind in dieser Frage gespalten: 42 Prozent sind zufrieden und 43 Prozent unzufrieden.

Mit der Arbeit von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sind demnach mittlerweile doppelt so viele Bundesbürger zufrieden (61 Prozent) wie nicht zufrieden (31 Prozent). Mehrheitlich weniger oder gar nicht zufrieden mit Baerbocks Arbeit sind aktuell nur die Ostdeutschen (57 Prozent) und die Anhänger der AfD (88 Prozent).

Auch mit der Arbeit von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sind weiterhin deutlich mehr Bundesbürger zufrieden (58 Prozent) als nicht zufrieden (34 Prozent). Mehrheitlich mit Habecks Arbeit zufrieden sind laut der Umfrage nicht nur die Anhänger der Ampel-Parteien, sondern auch die Anhänger von CDU und CSU (53 Prozent).

Schwache Zufriedenheitswerte erzielte Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD): 64 Prozent der Befragten waren nicht zufrieden, nur 21 Prozent zufrieden. Selbst unter den Anhängern der SPD war eine Mehrheit (59 Prozent) mit der Arbeit der Bundesverteidigungsministerin nicht zufrieden.

Forsa befragte zur Parteipräferenz vom 12. bis 14. April 1501 Menschen. Die Fehlertoleranz wurde mit 2,8 Prozentpunkten angegeben. Die Daten zur Zufriedenheit mit der Arbeit einiger Regierungsmitglieder wurden am 13. und 14. April erhoben, hier wurden 1007 Menschen befragt, die statistische Fehlertoleranz lag bei drei Prozentpunkten.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Trump verkündet US-Angriffe auf iranische Öl-Insel Charg

Die US-Armee hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump massive Angriffe auf die iranische Öl-Insel Charg geflogen. Alle militärischen Ziele auf der Insel im Persischen Golf, über die der Iran fast alle seine Öllieferungen abwickelt, seien zerstört, erklärte Trump. Schäden an der Ölinfrastruktur gab es offenbar nicht. Der Iran drohte im Gegenzug mit der Zerstörung von mit den USA verbundener Ölinfrastruktur und startete am Samstag neue Angriffe auf Israel und umliegende Golfstaaten.

Berichte: Innenministerium will Finanzierungs-Stopp für unabhängige Asylberatung

Das Bundesinnenministerium plant ab dem kommenden Jahr einen Finanzierungs-Stopp für unabhängige Asylberatung. Das vom CSU-Politiker Alexander Dobrindt geführte Ministerium habe die zuständigen Verbände der Freien Wohlfahrtspflege bereits über den geplanten Schritt informiert, berichteten das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und das Recherche-Netzwerk Correctiv am Samstag. Kritik kam von den betroffenen Einrichtungen und den Grünen, aber auch von der an der Regierung beteiligten SPD.

US-Botschaft in Bagdad bei Angriff getroffen - Angriffe auf pro-iranische Kämpfer

Die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Samstag bei einem Angriff getroffen worden. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sah über dem Gebäudekomplex Rauch aufsteigen. Der Botschaftskomplex sei getroffen worden, bestätigten zwei Sicherheitsvertreter. Einer von ihnen sagte, eine Drohne habe die Botschaft getroffen, der andere sprach von einem Projektil. Mutmaßlich sei eine Rakete auf den Botschaftskomplex gefallen. Die US-Botschaft in Bagdad wurde damit zum zweiten Mal seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen zum Ziel.

Zwölf Tote bei israelischem Angriff im Libanon - Hisbollah droht mit "langer Konfrontation"

Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Mitarbeiter getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte am Samstag, bei den Toten handele es sich um "Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern". Derweil startete der Iran in der Nacht eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen auf Israel. Die mit dem Iran verbündete Hisbollah drohte Israel mit einer "langen Konfrontation".

Textgröße ändern: