Pallade Veneta - Ruto: Kenias Truppenentsendung nach Haiti wird Bandengewalt beenden

Ruto: Kenias Truppenentsendung nach Haiti wird Bandengewalt beenden


Ruto: Kenias Truppenentsendung nach Haiti wird Bandengewalt beenden
Ruto: Kenias Truppenentsendung nach Haiti wird Bandengewalt beenden / Foto: Mandel NGAN - AFP

Der bevorstehende Einsatz kenianischer Truppen in Haiti wird nach den Worten von Kenias Präsident William Ruto der Bandengewalt in dem Land ein Ende bereiten. "Banden und Kriminelle haben keinen Status, sie haben keine Religion", erklärte Ruto am Donnerstag bei einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden in Washington. Die internationale Mission werde "entschlossen und entschieden innerhalb der Grenzen des Gesetzes" gegen die Banden vorgehen.

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US-Präsident Joe Biden lobte seinerseits bei dem gemeinsamen Pressetermin Kenias Bereitschaft zur Unterstützung der Mission. Er versicherte, dass die USA Informationen und Ausrüstung zur Verfügung stellen würden, um den von Gewalt und Armut gezeichneten Karibikstaat zu stabilisieren.

Kenia hat sich bereit erklärt, eine multinationale Eingreiftruppe in Haiti zu leiten. Nairobi will zu diesem Zweck 1000 Sicherheitskräfte entsenden. Der UN-Sicherheitsrat billigte die Eingreiftruppe im Oktober.

Der Karibikstaat Haiti steckt seit Jahren in einer schweren Krise, zu der neben Bandengewalt auch politische Instabilität und wirtschaftliche Not beitragen. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der auf humanitäre Hilfe angewiesenen Menschen in dem Land UN-Angaben zufolge verdoppelt.

Ziel Kenias und der anderen an der Eingreiftruppe beteiligten Nationen sei es, "das Land zu sichern und den Banden und Kriminellen das Handwerk zu legen, die unsägliches Leid über das Land gebracht haben", betonte Ruto.

Bidens Regierung hatte nach einem Staat gesucht, der die Führung bei dem Einsatz in Haiti übernehmen könnte, aber die Entsendung von US-Streitkräften ausgeschlossen. Die Haitianer bräuchten Hilfe, aber es dürfe nicht so aussehen, als würden die USA "wieder einmal entscheiden", was getan werden müsse, sagte Biden.

Ruto betonte, der Einsatz sei eine Entscheidung Kenias und nicht der USA. Sein Land wolle "als verantwortungsvoller Weltbürger Frieden und Stabilität" fördern.

A.Saggese--PV

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