Pallade Veneta - Umfrage: Kinder und Erwachsene fordern mehr Staatsgeld für Umweltschutz

Umfrage: Kinder und Erwachsene fordern mehr Staatsgeld für Umweltschutz


Umfrage: Kinder und Erwachsene fordern mehr Staatsgeld für Umweltschutz
Umfrage: Kinder und Erwachsene fordern mehr Staatsgeld für Umweltschutz / Foto: PHILIPPE HUGUEN - AFP/Archiv

Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern einer Umfrage zufolge mehr Geld vom Staat für den Umweltschutz. 79 Prozent nennen es für eine gute Zukunftsperspektive der jungen Generation wichtig oder sehr wichtig, dass die staatlichen Investitionen in den Klima- und Umweltschutz erhöht werden, wie aus einer am Montag veröffentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks hervorgeht. 20 Prozent halten das für weniger oder gar nicht wichtig.

Textgröße ändern:

Kinder, Jugendliche und Erwachsene lagen bei ihren jeweiligen Einschätzung nahe beieinander. 33 Prozent der erwachsenen Befragten verzichten auf Flugreisen, für 37 weitere Prozent kommt das auf jeden Fall oder eher in Frage. Gleichzeitig gaben 37 Prozent der befragten Jugendlichen an, nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen.

82 Prozent der erwachsenen Befragten halten es für wichtig oder sehr wichtig, dass Klima- und Umweltschutz auch vermehrt im Schulunterricht thematisiert wird. Unter den befragten Kindern und Jugendlichen gab jeder Zweite an, dass in der Schule genug über diese Themen gesprochen wird. 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen würden in der Schule gern mehr darüber erfahren.

"Nationale und internationale Maßnahmen für mehr Klima- und Umweltschutz sind unerlässlich, um eine lebenswerte Umwelt zu erhalten", erklärte Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks. Vor allem in Maßnahmen vor Ort könne Nachhaltigkeit zu einem Thema werden, dem sich Kinder und Jugendliche spielerisch näherten.

"Auch im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit ist unbedingt sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche aktiv mitwirken und ihre Ansichten berücksichtigt werden", fügte Hofmann hinzu. Eine nachhaltige Umwelt- und Klimaschutzpolitik habe unmittelbaren Einfluss auf die kindliche Lebenswelt. Für die repräsentative Umfrage wurden im April und Mai deutschlandweit 1012 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren sowie 1009 Erwachsene befragt.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Bundestag billigt Einsetzung von internationaler Schadenersatzkommission für die Ukraine

Der Bundestag hat die Einsetzung einer internationalen Kommission gebilligt, die über Schadenersatzansprüche der von Russland angegriffenen Ukraine entscheiden soll. Das Plenum stimmte am Donnerstagabend mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linke für das im vergangenen Jahr von 34 Staaten und der EU vereinbarte Vorhaben.

Opfer von Straftaten sollen in Gerichtsverfahren mehr Unterstützung bekommen

Opfer schwerer Straftaten sollen in Strafverfahren mehr Unterstützung bekommen. Der Bundestag beschloss dazu am Donnerstagabend einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. Dabei geht es vor allem um den Zugang zu psychosozialer Prozessbegleitung. Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderungen, die Opfer schwerer Straftaten geworden sind, sollen künftig von Amts wegen eine solche Beratung erhalten. Sie müssten dann keinen Antrag mehr stellen.

Huthi-Miliz greift Regierungssitz in Aden an - Mindestens vier Tote

Die pro-iranische Huthi-Miliz hat den Sitz der international anerkannten Regierung im jemenitischen Aden mit Raketen angegriffen und dabei mindestens vier Menschen getötet. Aus Regierungskreisen verlautete gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass mindestens zehn weitere Menschen verletzt worden seien. Regierungschef Schaja Mohsen Sindani habe sich während des Angriffs im Präsidentenpalast befunden, sei aber unverletzt, sagte ein Minister.

Angreifer von Fort Hood: Trump sagt Liveübertragung der Hinrichtung ab

Nach einer Welle der Empörung hat US-Präsident Donald Trump die Liveübertragung einer Hinrichtung abgesagt. Trump erklärte am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social, der zum Tode verurteilte Amokläufer Nidal Hasan werde "wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben", die Hinrichtung werde aber "nicht übertragen". In den USA wie international hatte es scharfe Kritik gegeben, nachdem Verteidigungsminister Pete Hegseth den Livestream angekündigt hatte.

Textgröße ändern: