Pallade Veneta - Justizvollzugsbeamter in Hamburg wegen Gewalt gegen Häftling verurteilt

Justizvollzugsbeamter in Hamburg wegen Gewalt gegen Häftling verurteilt


Justizvollzugsbeamter in Hamburg wegen Gewalt gegen Häftling verurteilt
Justizvollzugsbeamter in Hamburg wegen Gewalt gegen Häftling verurteilt / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Ein Justizvollzugsbeamter ist in Hamburg zu einer Geldstrafe wegen Körperverletzung im Amt verurteilt worden. Er soll 150 Tagessätze zu je 75 Euro zahlen, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts am Montag in der Hansestadt mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten zur Bewährung beantragt, die Verteidigung einen Freispruch.

Textgröße ändern:

Dem 41-Jährigen wurde vorgeworfen, im Juli 2023 einen Häftling aufgesucht zu haben, der laut aus dem Zellenfenster geschrien hatte und deshalb verlegt werden sollte. Laut Staatsanwaltschaft provozierte der Häftling den Beamten durch Gesten, woraufhin sich ein Streitgespräch zwischen den beiden entwickelte.

Daraufhin soll der Justizvollzugsbeamte den Gefangenen zu Boden gebracht, ihn fixiert und auf ihn eingeschlagen haben. Auch als Kollegen hinzukamen, um dem Häftling Handfesseln anzulegen, schlug er laut Anklage weiter auf den Mann ein. Der Gefangene erlitt Prellungen an Kopf und Oberkörper, ein Wirbelsäulen- und Beckentrauma, Hautabschürfungen sowie eine Verletzung an der Lippe.

C.Conti--PV

Empfohlen

Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden

In Liechtenstein dürfen künftig auch Frauen den Fürstenthron besteigen: Das Fürstenhaus des kleinen Alpenstaates zwischen Österreich und der Schweiz verkündete am Samstag eine Änderung seiner Thronfolgeregelung. Damit erbt künftig unabhängig vom Geschlecht das erstgeborene Kind den Thron, nicht mehr der erstgeborene Sohn.

NRW-Innenminister macht "Idioten" für Waldbrand verantwortlich

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) geht davon aus, dass der große Brand im Hürtgenwald von Menschen verursacht wurde. "Das Feuer ist entstanden durch irgendeinen Idioten, irgendein Idiot hat das Feuer verursacht", sagte Reul am Samstag bei einem Besuch der Einsatzkräfte vor Ort. "Darum muss man nachdenken, wie verantwortungslos die Leute in der Gegend rumrennen und einfach irgendwas wegwerfen. Das ist das eigentliche Problem."

Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan

Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan haben den fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in der Hauptstadt Kabul mit zahlreichen Flaggen und Konvois von Militärfahrzeugen gefeiert. Hunderte Menschen versammelten sich am Samstag auf einem Platz neben der ehemaligen US-Botschaft, Männer und Kinder schwenkten unter den Augen von Sicherheitskräften die weißen Flaggen der Taliban-Regierung, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Jahrestag der Kapitulation: Japans Verteidigungsminister besucht umstrittenen Schrein

Zum 81. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg hat Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi demonstrativ den umstrittenen Yasukuni-Schrein besucht - Regierungschefin Sanae Takaichi blieb dem von China und Südkorea immer wieder kritisierten Ort dagegen fern. Koizumi besuchte den Schrein zum Gedenken an die japanischen Kriegstoten am Samstag ebenso wie tausende andere Japaner. An dem Schrein wird auch verurteilten Kriegsverbrechern gedacht.

Textgröße ändern: