Pallade Veneta - Kiew: Vorstoß auf russischen Boden soll Lage in Russland "destabilisieren"

Kiew: Vorstoß auf russischen Boden soll Lage in Russland "destabilisieren"


Kiew: Vorstoß auf russischen Boden soll Lage in Russland "destabilisieren"
Kiew: Vorstoß auf russischen Boden soll Lage in Russland "destabilisieren" / Foto: Handout - TELEGRAM / @glavaigorkutsak/AFP

Der Vorstoß ukrainischer Truppen in die westrussische Grenzregion Kursk verfolgt nach Angaben aus Kiew das Ziel, Russland zu "destabilisieren". "Wir befinden uns in der Offensive", sagte ein ukrainischer Sicherheitsverantwortlicher am Samstagabend der Nachrichtenagentur AFP. "Tausende" ukrainische Soldaten seien daran beteiligt. "Das Ziel ist es, die Stellungen des Feindes auseinander zu ziehen, ihm maximale Verluste zuzufügen und die Lage in Russland zu destabilisieren", sagte er.

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Zudem habe der Vorstoß die Moral in der ukrainischen Armee, innerhalb der Regierung und auch im Volk verbessert. "Dieser Einsatz hat uns gezeigt, dass wir auch angreifen und vorwärts kommen können", sagte er.

Russland hatte am Mittwoch erklärt, die Ukraine sei mit rund tausend Soldaten in die russische Grenzregion Kursk vorgerückt. Kiew äußerte sich zunächst nicht zu dieser Offensive. Am Samstag räumte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dann erstmals den Vorstoß in die russische Region Kursk ein. Dadurch versuche Kiew den Krieg auf russisches Territorium zu "verlagern", sagte er in seiner täglichen Ansprache.

Der AFP sagte der ukrainische Sicherheitsbeamte nun, dass die Ukraine bei ihrem Vorgehen in Russland "strengstens die Menschenrechte" respektiere. "Es ist sehr wichtig, dass die Ukraine gegen keine Konvention verstößt. Wir exekutieren keine Gefangenen, wir vergewaltigen keine Frauen, wir plündern nicht", sagte er. "Butscha, Irpin, all das gibt es nicht und wird es nicht geben", sagte er in Bezug auf Kriegsschauplätze in der Ukraine, an denen russische Truppen laut Kiew Kriegsverbrechen verübten.

T.Galgano--PV

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