Pallade Veneta - Pro-palästinensische Demonstranten durchbrechen Sicherheitszaun bei Parteitag von US-Demokraten

Pro-palästinensische Demonstranten durchbrechen Sicherheitszaun bei Parteitag von US-Demokraten


Pro-palästinensische Demonstranten durchbrechen Sicherheitszaun bei Parteitag von US-Demokraten
Pro-palästinensische Demonstranten durchbrechen Sicherheitszaun bei Parteitag von US-Demokraten / Foto: CHRISTIAN MONTERROSA - AFP

Pro-palästinensische Demonstranten haben in Chicago einen äußeren Sicherheitszaun beim Parteitag der Demokratischen Partei durchbrochen. Rund 100 Menschen durchbrachen am Montag die Metallbarrieren am United Center, in dem der Parteitag stattfindet.

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Polizisten hinderten die Demonstranten daran, zur inneren Absperrung vorzudringen. Ein schwarz gekleideter Demonstrant wurde von mehreren Beamten weggetragen, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP beobachtete.

Die Polizei in Chicago erklärte, Protestteilnehmer hätten einen Teil der äußeren Absperrung durchbrochen. Die Einsatzkräfte seien sofort vor Ort gewesen und hätten die Situation unter Kontrolle. Die innere Umzäunung sei zu keinem Zeitpunkt durchbrochen worden, es habe keine Bedrohung gegeben.

Der Parteitag der Demokraten in Chicago findet von Montag bis Donnerstag statt. Pro-palästinensische Aktivistengruppen hatten Demonstrationen gegen die Unterstützung der US-Regierung für Israel im Konflikt mit der islamistischen Hamas angekündigt.

Am Montag teilten die Organisatoren mit, insgesamt 20.000 Menschen hätten an dem Protest teilgenommen. Einem AFP-Journalisten zufolge nahmen mehrere Tausend Menschen teil. Die Organisatoren fordern von den Demokraten, die Palästinenser zu unterstützen, außerdem verlangen sie den Stopp "jeglicher US-Hilfe für Israel".

Die Proteste hatten Erinnerungen an den Parteitag in Chicago im Jahr 1968 hervorgerufen. Damals hatte es heftige interne Konflikte um den Präsidentschaftskandidaten gegeben. Zugleich wurde die damalige Versammlung von wütenden Protesten gegen den Vietnamkrieg begleitet, bei denen es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten kam.

U.Paccione--PV

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