Pallade Veneta - Vorläufiges Ergebnis: Keine Mehrheit von CDU mit BSW und SPD in Thüringen

Vorläufiges Ergebnis: Keine Mehrheit von CDU mit BSW und SPD in Thüringen


Vorläufiges Ergebnis: Keine Mehrheit von CDU mit BSW und SPD in Thüringen
Vorläufiges Ergebnis: Keine Mehrheit von CDU mit BSW und SPD in Thüringen / Foto: Ronny HARTMANN - AFP

Ein Bündnis von CDU mit BSW und SPD hat nach der Landtagswahl in Thüringen keine Mehrheit. Nach dem am Sonntag von der Landeswahlleitung in Erfurt veröffentlichten vorläufigen Ergebnis kamen die drei Parteien im neuen Landtag auf 44 von insgesamt 88 Sitzen, wodurch ihnen ein Mandat zur Mehrheit fehlt. Wahlsieger wurde die AfD, die künftig mit 32 Abgeordneten im Parlament sitzt.

Textgröße ändern:

Dem vorläufigen Ergebnis zufolge kam die AfD auf 32,8 Prozent. Erstmals wurde die in Teilen rechtsextremistische Partei damit stärkste Kraft bei einer Landtagswahl.

Die CDU erreichte 23,6 Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erhielt 15,8 Prozent der Stimmen, und die Linke kommt auf 13,1 Prozent. Die SPD erhält 6,1 Prozent der Stimmen. Grüne und FDP sind mit 3,2 Prozent beziehungsweise 1,1 Prozent nicht mehr im Landtag vertreten.

Neben der AfD mit 32 Sitzen ist die CDU künftig mit 23 Abgeordneten im Landtag vertreten. Das BSW erhält 15 Sitze, die Linke zwölf Sitze, und die SPD zieht mit sechs Abgeordneten in den Landtag ein.

29 der AfD-Abgeordneten ziehen über Direktmandate ins Parlament ein, bei der CDU gewannen elf Bewerber ihre Wahlkreise, bei der Linken vier. Die Wahlbeteiligung lag mit 73,6 Prozent deutlich höher als im Jahr 2019 mit 64,9 Prozent.

L.Barone--PV

Empfohlen

Israelische Siedler belagern Palästinenser - US-Botschafter spricht von "Terrortat"

Eine seit Tagen andauernde Belagerung von Palästinensern im Westjordanland durch extremistische israelische Siedler hat eine unüblich scharfe Kritik des US-Botschafters in Israel hervorgerufen. "Die Handlungen derjenigen, die diese schreckliche Terrortat verübt haben, um diese Familie einzuschüchtern und zu drangsalieren, sind widerlich", erklärte der US-Botschafter Mike Huckabee, sonst ein Befürworter israelischer Siedlungen im Westjordanland, am Donnerstag im Onlinedienst X. Die israelische Armee ging gegen die Siedler vor, diese blieben Augenzeugenberichten zufolge jedoch vor Ort.

Japan protestiert gegen Putins Besuch auf den Kurilen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat erstmals die auch von Japan beanspruchte Inselgruppe der Kurilen besucht und damit scharfen Protest aus Tokio ausgelöst. Der Kreml veröffentlichte am Donnerstag ein Video von Putin auf einer der vier Hauptinseln. Russischen Medienberichten zufolge besuchte er dort eine Fischverarbeitungsanlage, wo ihm Kaviar überreicht worden sei. Japans Regierungschefin Sanae Takaichi bezeichnete die Visite als "inakzeptabel".

Vor Landtagswahlen im Osten: Streit in BSW um Umgang mit AfD verschärft sich

Vor den Landtagswahlen im Osten verschärft sich innerhalb des BSW der Streit über den Umgang mit der AfD. "Wir haben das BSW gegründet und aufgebaut, weil wir eine demokratische Alternative für Menschen sein wollten, die sich von der Politik nicht mehr gesehen fühlen. Nicht um Höcke, Weidel & Co. an die Macht zu helfen", sagte Thüringens Digital- und Infrastrukturminister Steffen Schütz (BSW) dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe).

US-Botschafter in Israel wirft israelischen Siedlern "Terrortat" gegen Palästinenser vor

Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat eine Belagerung von Palästinensern im Westjordanland durch israelische Siedler als "Terrortat" verurteilt. "Die Handlungen derjenigen, die diese schreckliche Terrortat verübt haben, um diese Familie einzuschüchtern und zu drangsalieren, sind widerlich", erklärte Huckabee, ein vehementer Befürworter israelischer Siedlungen im Westjordanland, am Donnerstag im Onlinedienst X. "Es gibt keine Entschuldigung für ein derartiges Rowdytum", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: