Pallade Veneta - Iranische Aktivistin zu Protest-Jahrestag: Unterdrückung der Frauen muss aufhören

Iranische Aktivistin zu Protest-Jahrestag: Unterdrückung der Frauen muss aufhören


Iranische Aktivistin zu Protest-Jahrestag: Unterdrückung der Frauen muss aufhören
Iranische Aktivistin zu Protest-Jahrestag: Unterdrückung der Frauen muss aufhören / Foto: Sameer Al-DOUMY - AFP

Zum zweiten Jahrestag des Beginns der Proteste gegen den Tod der Kurdin Mahsa Amini hat die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi die internationale Gemeinschaft aufgefordert, in Sachen Frauenrechte Druck auf Teheran auszuüben. In einem am Montag von ihrer Stiftung veröffentlichten Brief schreibt die Inhaftierte: "Ich fordere die Vereinten Nationen auf, ihr Schweigen und ihre Untätigkeit angesichts der verheerenden Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen durch theokratische und autoritäre Regierungen zu beenden, indem sie die geschlechtsspezifische Apartheid unter Strafe stellen".

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Die 22-jährige Amini war war am 16. September 2022 nach ihrer Festnahme durch die iranische Sittenpolizei gestorben. Die junge Kurdin war wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die strikte islamische Kleiderordnung festgenommen worden. Ihr Tod löste monatelange Proteste aus. Dabei wurden hunderte Menschen getötet, darunter auch dutzende Sicherheitskräfte. Tausende Menschen wurden festgenommen.

Am Sonntag hatte die 52-jährige Mohammadi verkündet, gemeinsam mit mehr als 30 weiteren Frauen im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran in einen Hungerstreik getreten zu sein, um an Amini und die Protestbewegung "Frauen,Leben, Freiheit" zu erinnern. Die Friedensnobelpreisträgerin, deren Kinder die Auszeichnung 2023 entgegengenommen hatten, ist seit November 2021 inhaftiert. Sie hat einen Großteil des vergangenen Jahrzehnts wegen ihres Kampfs für Frauenrechte im Gefängnis verbracht und war wiederholt im Hungerstreik.

F.Abruzzese--PV

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