Pallade Veneta - Hundertjähriger Ex-Präsident Carter gibt seine Stimme bei US-Wahl ab

Hundertjähriger Ex-Präsident Carter gibt seine Stimme bei US-Wahl ab


Hundertjähriger Ex-Präsident Carter gibt seine Stimme bei US-Wahl ab
Hundertjähriger Ex-Präsident Carter gibt seine Stimme bei US-Wahl ab / Foto: THONY BELIZAIRE - AFP

Zwei Wochen nach seinem 100. Geburtstag hat der frühere US-Präsident Jimmy Carter seine Stimme bei der US-Präsidentschaftswahl abgegeben. Wie das von ihm gegründete Carter Center am Mittwoch mitteilte, votierte der demokratische Ex-Präsident per Briefwahl.

Textgröße ändern:

Vor einigen Wochen hatte er seinen Angehörigen nach Angaben der Zeitung "Atlanta Journal-Constitution" gesagt, er wolle lange genug leben, um bei der Wahl für die demokratische Kandidatin Kamala Harris stimmen zu können.

Carter lebt in der Kleinstadt Plains im US-Bundesstaat Georgia, wo seit Dienstag die vorzeitige Stimmabgabe für die Präsidentschaftswahl am 5. November möglich ist. Bei der Wahl treten Harris und der republikanische Ex-Präsident gegeneinander an, die Umfragen sagen einen extrem knappen Ausgang voraus.

Carter feierte am 1. Oktober seinen 100. Geburtstag und wurde landesweit mit Ehrungen und Glückwünschen bedacht. Er ist der erste ehemalige US-Präsident, der dieses Alter erreicht hat. Seine eigene Amtszeit (1977-1981) liegt fast ein halbes Jahrhundert zurück. Der Demokrat galt als glückloser Präsident.

Nach seiner Abwahl baute Carter eine zweite Karriere als Botschafter für Frieden und Menschenrechte auf. 1982 gründete er die regierungsunabhängige Organisation Carter Center. 2002 erhielt er für sein humanitäres Engagement den Friedensnobelpreis.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Gericht: AfD-Fahnenschwenken auf Brücke über Autobahn zu Recht verboten

Eine geplante AfD-Veranstaltung auf einer Fußgängerbrücke über eine Autobahn in Baden-Württemberg ist zu Recht verboten worden. Das Landratsamt Lörrach durfte die für den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober geplante Versammlung an diesem Ort untersagen, wie das Verwaltungsgericht Freiburg nach Angaben vom Freitag im Eilverfahren entschied. Denn es drohe eine direkte Gefahr für die Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn.

Sachsen-Anhalt: BMW stellt AfD-Politiker Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung

Der Autobauer BMW stellt dem in Sachsen-Anhalt zum Landtagspräsidenten gewählten AfD-Politiker Tobias Rausch keinen Dienstwagen zur Verfügung. Wie eine Sprecherin des Landtags in Magdeburg am Freitag bestätigte, zog der Münchner Konzern am Dienstag ein entsprechendes Leasingangebot schriftlich zurück, dass dem Landtag zuvor vorlag. Am selben Tag war der AfD-Politiker gewählt worden.

Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen

SPD, Linke und Grüne in Mecklenburg-Vorpommern wollen Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Verhandlungsleiter der drei Parteien empfahlen ihren Parteigremien nach erfolgreichen Sondierungen die Aufnahme von Koalitionsgesprächen, wie es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung aus Schwerin hieß. Ziel sei eine Koalition, "die auf Verlässlichkeit, Stabilität und Vertrauen setzt".

Scharfe Kritik an geplanter Liveübertragung von Hinrichtung in den USA

Die vom US-Verteidigungsministerium angekündigte Liveübertragung der Exekution eines zum Tode verurteilten Attentäters hat scharfe Kritik ausgelöst. Das UN-Menschenrechtskommissariat bezeichnete die geplante Übertragung der Hinrichtung am Freitag als eine Form von "Folter", der demokratische US-Senator Chris Murphy nannte das Vorhaben des Verteidigungsministeriums "ekelhaft". Die Exekution des seit seinem Anschlag auf einen Rollstuhl angewiesenen US-Armeepsychiaters Nidal Hasan durch ein Erschießungskommando soll am 3. Dezember erfolgen.

Textgröße ändern: