Pallade Veneta - Bundesanwaltschaft klagt Iraker wegen IS-Anschlagsplans in Deutschland an

Bundesanwaltschaft klagt Iraker wegen IS-Anschlagsplans in Deutschland an


Bundesanwaltschaft klagt Iraker wegen IS-Anschlagsplans in Deutschland an
Bundesanwaltschaft klagt Iraker wegen IS-Anschlagsplans in Deutschland an / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen vor vier Monaten unter Extremismusverdacht festgenommenen Iraker erhoben. Mahmoud A. würden die Mitgliedschaft einer terroristischen Vereinigung im Ausland und die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, teilte die Ermittlungsbehörde am Dienstag in Karlsruhe mit. Er soll in Deutschland einen Sprengstoffanschlag geplant haben. Die Anklage wurde zum Oberlandesgericht Stuttgart erhoben.

Textgröße ändern:

Den Ermittlungen zufolge soll sich A. als Heranwachsender im Mai 2016 der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben. In der Folge soll er bis Oktober 2017 für den IS im Irak gekämpft haben und sich dann bis 2022 in der Türkei für den IS betätigt haben. Im Oktober 2022 soll er nach Deutschland gereist sein, wo er ab Januar diesen Jahres einen Sprengstoffanschlag geplant haben soll.

Den Ermittlungen zufolge informierte sich A. im Internet über die Herstellung einer Bombe und beschaffte sich die nötigen Chemikalien sowie Bauteile für eine Zündvorrichtung. Zu mehr kam es nicht, weil ihn die Polizei am 19. Juni festnehmen konnte. Seitdem sitzt er ununterbrochen in Untersuchungshaft.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

"Schande": Kritik an Altkanzler Schröder nach Besuch bei Putin

Am Besuch von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) bei Russlands Präsident Wladimir Putin hagelt es Kritik aus der Bundespolitik. "Scham ist kaum noch ein Ausdruck", schrieb CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann am Freitag im Internetdienst X. "Schampus, Kaviar und Bomben" - während Schröder mit Putin gefeiert habe, seien in der Ukraine Kinder durch russische Angriffe gestorben.

Trump: Die USA werden den Iran vor den Kongresswahlen nicht mehr angreifen

Die USA planen nach Angaben von Präsident Donald Trump keine neuen Angriffe auf den Iran vor den Kongresswahlen am 3. November. "Wir werden den Iran nicht vor den Zwischenwahlen angreifen", erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Seine Ankündigung erfolgte auf einen sprunghaften Anstieg der Ölpreise, der durch Medienberichte über eine mögliche neue US-Offensive ausgelöst worden war.

Brasilien: Drittplatzierter bei Präsidentschaftswahl unterstützt Bolsonaro

In Brasilien hat der rechtsgerichtete Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro Rückenwind für die bevorstehende Stichwahl von einem unterlegenen Bewerber erhalten: Der Drittplatzierte der ersten Runde, Augusto Cury, kündigte an, ihn zu unterstützen. Seine Unterstützung sei aber "kein Blankoscheck", sagte Cury, der auf drei Prozent der Stimmen gekommen war, am Donnerstag. Der Schriftsteller und Psychiater hatte sich als Kandidat der Mitte präsentiert.

Vor CDU-Klausurtagung: Frei dringt auf klaren Kurs und "konsequente" Umsetzung von Reformen

Vor der am Sonntag beginnenden Klausurtagung des CDU-Präsidiums hat Fraktionschef Thorsten Frei seine Partei zu einem geschlosseneren Auftreten aufgerufen. "Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir als Gesamtpartei in ihrer ganzen Breite, auch verankert in den Ländern, uns auf eine einheitliche Marschrichtung verständigen und so dann auch gemeinsam voranschreiten", sagte Frei am Freitag im ARD-"Morgenmagazin".

Textgröße ändern: