Pallade Veneta - Brasiliens Ex-Präsident Lula schwärmt von Partnerin "Janja"

Brasiliens Ex-Präsident Lula schwärmt von Partnerin "Janja"


Brasiliens Ex-Präsident Lula schwärmt von Partnerin "Janja"
Brasiliens Ex-Präsident Lula schwärmt von Partnerin "Janja" / Foto: Douglas MAGNO - AFP

Unmittelbar vor seiner Hochzeit mit der Soziologin Rosangela da Silva hat sich der frühere brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva schwärmerisch über seine Braut geäußert. "Ich bin verliebt in sie, als wenn ich 20 Jahre alt wäre", sagte der 76-Jährige vor der Hochzeit am Mittwoch. Lula, der von 2003 bis 2010 Präsident des südamerikanischen Landes war, strebt bei der Wahl im Oktober ein drittes Mandat an.

Textgröße ändern:

Falls Lula gewählt würde, würde da Silva, die als "Janja" bekannt ist, zur First Lady Brasiliens. Sie ist 55 Jahre alt und hat sich als linke Aktivistin einen Namen gemacht. Sie ist seit vielen Jahren Mitglied der Arbeiterpartei (PT).

Lula war mehr als 30 Jahre mit seiner Frau Marisa Leticia verheiratet gewesen, bis sie 2017 starb. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Zuvor hatte Lula bereits seine erste Frau Maria de Lourdes verloren, die 1971 an einer Hepatitis-Erkrankung starb.

"Wenn Du Deine Frau verlierst, denkst Du, dass das Leben keinen Sinn mehr hat, dass alles vorbei ist", sagte er dem US-Magazin "Time". "Und dann kommt ein anderer Mensch, um ihm wieder Sinn zu verleihen."

Brasilianischen Medienberichten zufolge kennen sich Lula und "Janja" seit Jahrzehnten. Der Pressedienst Lulas erklärte jedoch, die Liebesbeziehung habe erst Ende 2017 begonnen, als beide an einem Treffen mit linken Künstlern teilgenommen hätten.

Die Liebesbeziehung zwischen der Frau mit ihrem strahlenden Lachen und braunen Haaren und dem brasilianischen Politik-Veteranen wurde aber erst im Mai 2019 in die Öffentlichkeit getragen, als Lula wegen Korruption inhaftiert war.

Im November 2019, kurz nach seiner Freilassung, küssten sie sich vor einer Menschenmenge am Gefängnis von Curitiba. Seitdem Lula aufgrund eines Urteils des Obersten Gerichtshofs wieder wählbar ist, hat "Janja" ihn bei zahlreichen Reisen begleitet. Bei der Wahl im Oktober steht Lula dem rechtsradikalen Amtsinhaber Jair Bolsonaro gegenüber.

L.Barone--PV

Empfohlen

Erbschaftsteuer und Rundfunkbeitrag: Worüber Karlsruhe 2026 entscheiden will

Die Erbschaftsteuer, der Rundfunkbeitrag und die Elternschaft von zwei Müttern sind Themen, über die das Bundesverfassungsgericht in diesem Jahr entscheiden will. Das geht aus einer am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Übersicht hervor. Auch mit der Beschwerde des BSW zur Bundestagswahl will sich das Gericht demnach 2026 befassen.

Ultrarechter Wahlsieger Kast in Chile als Präsident vereidigt

In Chile ist der ultrarechte Politiker José Antonio Kast als Präsident vereidigt worden. Kast legte seinen Eid am Mittwoch bei einer Zeremonie vor dem Parlament in der Küstenstadt Valparaíso rund 110 Kilometer westlich von Santiago ab. Der deutschstämmige Sohn eines Wehrmachtssoldaten und Vater von neun Kindern folgt auf den linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric. Der 60-jährige Kast hatte die Stichwahl um die chilenische Präsidentschaft im Dezember für sich entschieden.

Presse: US-Militärfehler führte zu Angriff auf Schule im Iran

Nach Informationen der "New York Times" hat ein Fehler der US-Streitkräfte zu einem Raketenangriff auf eine iranische Schule mit womöglich mehr als 150 Toten geführt. Das habe eine US-Militäruntersuchung vorläufig ergeben, berichtete die Zeitung am Mittwoch. Danach wurden bei dem Angriff veraltete Daten des US-Militärgeheimdienstes DIA über die Zielumgebung genutzt. Die Untersuchung dauere weiter an, sagten US-Verantwortliche dem Blatt.

Macron: G7 schließen Lockerung der Sanktionen gegen Russland trotz hoher Energiepreise aus

Trotz der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Krieges haben die G7-Staaten nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskrieges in der Ukraine ausgeschlossen. Diese Situation rechtfertige "keinesfalls eine Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen", erklärte Macron am Mittwoch. Er äußerte sich auch zu den militärischen Fähigkeiten des Iran.

Textgröße ändern: