Pallade Veneta - Donald Trump erweist Amtsvorgänger Jimmy Carter am Sarg die letzte Ehre

Donald Trump erweist Amtsvorgänger Jimmy Carter am Sarg die letzte Ehre


Donald Trump erweist Amtsvorgänger Jimmy Carter am Sarg die letzte Ehre
Donald Trump erweist Amtsvorgänger Jimmy Carter am Sarg die letzte Ehre / Foto: Samuel Corum - AFP

Donald Trump hat dem verstorbenen früheren US-Präsidenten Jimmy Carter die letzte Ehre erwiesen. Der künftige republikanische Präsident hielt am Mittwoch einige Minuten inne vor Carters Sarg, der mit einer US-Flagge bedeckt im Kapitol in Washington aufgebahrt war. Begleitet wurde Trump von seiner Frau Melania.

Textgröße ändern:

Der US-Demokrat Carter, der vor anderthalb Wochen im Alter von 100 Jahren gestorben war, wird am Donnerstag beigesetzt. Der scheidende Präsident Joe Biden wird in der National Cathedral in Washington die Trauerrede halten. Als Gäste des Staatsbegräbnisses werden neben Trump unter anderem mit Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama alle noch lebenden früheren US-Präsidenten erwartet.

Biden hat den Donnerstag zum nationalen Trauertag erklärt, alle Bundesbehörden bleiben geschlossen. Nach der Zeremonie in Washington wird Carters Sarg wieder zurück nach Georgia geflogen, wo er an der Seite seiner 2023 gestorbenen Ehefrau Rosalynn beerdigt wird.

Carter war drei Monate nach seinem 100. Geburtstag am 29. Dezember gestorben. Der Demokrat war von 1977 bis 1981 US-Präsident. 2002 wurde er für sein humanitäres Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Nach Carters Tod hatte Trump erklärt, die US-Bürger schuldeten Carter Dankbarkeit dafür, dass er "alles in seiner Macht stehende tat, um das Leben aller Amerikaner zu verbessern". Anfang Januar hatte der künftige Präsident jedoch mit Blick auf seinen Amtsantritt am 20. Januar in seinem Online-Netzwerk Truth Social beklagt: "Wegen des Todes von Präsident Jimmy Carter wird die Flagge zum ersten Mal überhaupt während der Amtseinsetzung eines neuen Präsidenten auf Halbmast wehen. Niemand möchte das sehen und kein Amerikaner kann darüber froh sein."

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Krise in Rumänien: Präsident nominiert vierten Kandidaten für Amt des Regierungschefs

Inmitten der anhaltenden politischen Krise in Rumänien hat Präsident Nicusor Dan zum vierten Mal einen neuen Regierungschef nominiert. Der Pro-Europäer Dan schlug am Montag den parteilosen 55-jährigen Diplomaten und ehemaligen Journalisten Luca Niculescu als neuen Ministerpräsidenten vor. "Ich habe den Menschen ausgewählt, der die besten Chancen hat, eine Mehrheit zu bilden", sagte Dan vor Journalisten.

Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen

Der Abzug von B-1-Bombern der US-Armee vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wegen "Drohungen" erfolgt. "Es gab Drohungen, also haben wir sie, statt den Feind in Versuchung zu bringen, ein wenig verlegt, nicht sehr weit", sagte Trump am Montag mit Blick auf die US-Flugzeuge vor Journalisten im Weißen Haus. Die Menschen, von denen diese Drohungen ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte Trump hinzu.

Iranischer Präsident nennt Verhandlungen mit den USA "sinnlos"

Die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington über ein Ende des Iran-Krieges sind nach iranischen Angaben "sinnlos". "Bislang haben sie uns nach Gesprächen dreimal angegriffen. Das zeigt, dass sie keinen Dialog anstreben, sondern die Islamische Republik zerstören wollen", erklärte der iranische Präsident Massud Peseschkian nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna vom Montag.

Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sieht "weitergehende Pläne" des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinaus. Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass zu diesen auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören könnten, sagte Wadephul am Montagabend in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: