Pallade Veneta - Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen

Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen


Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen
Trumps Ukraine-Gesandter: Niemand wird Kiew Verhandlungslösung aufzwingen / Foto: Boris Roessler - POOL/AFP

Im Vorfeld seines ersten Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, betont, dass die USA dem von Russland angegriffenen Land keine Verhandlungslösung aufzwingen würden. "Die Entscheidung der Ukrainer ist eine ukrainische Entscheidung", sagte Kellogg am Montag vor Journalisten nach Gesprächen im Nato-Hauptquartier in Brüssel.

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Kellogg fügte hinzu: "Selenskyj ist der gewählte Staatschef einer souveränen Nation, diese Entscheidungen sind seine Entscheidungen und niemand wird sie einem gewählten Staatschef einer souveränen Nation aufzwingen."

Kellogg reist am Mittwoch für einen dreitägigen Besuch in die Ukraine. Dort wird er unter anderem Selenskyj zu Gesprächen treffen. Kelloggs Ukraine-Besuch soll auf ein Treffen von US-Vertretern mit russischen Regierungsvertretern in Saudi-Arabien am Dienstag folgen.

Kellogg zufolge arbeiten US-Vertreter derzeit gleichzeitig mit ukrainischen und russischen Vertretern daran, beide Länder an den Verhandlungstisch zu bringen. Er selbst sei in diesem Rahmen federführend für die Gespräche mit Kiew zuständig.

Vertreter anderer europäischer Staaten würden indes an den derzeitigen Gesprächen nicht teilnehmen, sagte Kellogg. Es sei weder "vernünftig" noch "machbar", dass "jeder mit am Tisch sitzt". Europäische Staaten würden jedoch einen "Beitrag" leisten.

Es sei durchaus möglich, dass das Thema der globalen und europäischen Sicherheitsarchitektur, ein von Moskau gefordertes Thema, Teil der Gespräche zwischen den USA und Russland sein werde, fügte Kellogg hinzu.

"Es würde mich nicht überraschen, wenn globale Themen angesprochen würden", sagte Kellogg und verwies auf Bemühungen, die Verbindungen Russlands zum Iran, zu China und zu Nordkorea zu schwächen.

U.Paccione--PV

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