Pallade Veneta - Linken-Chefin Schwerdtner: Werden AfD nicht den Osten überlassen

Linken-Chefin Schwerdtner: Werden AfD nicht den Osten überlassen


Linken-Chefin Schwerdtner: Werden AfD nicht den Osten überlassen
Linken-Chefin Schwerdtner: Werden AfD nicht den Osten überlassen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Die Linke sieht sich nach ihrem guten Abschneiden bei der Bundestagswahl gestärkt, um der AfD auch künftig Stimmen streitig zu machen. Sie freue sich, dass die Linke in ihren sechs gewonnen Direktwahlkreisen "die AfD besiegen konnte", sagte Parteichefin Ines Schwerdtner am Montag in Berlin. Dies sei ein klares Zeichen dafür, "wie man auch die AfD schlagen kann". Es zeige, "dass wir vor Ort bereit sind, gegen die AfD anzutreten und auch zu gewinnen".

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Die Linke habe demonstriert, "dass sie konsequent mit sozialer Politik, aber auch mit Nahbarkeit, mit wahnsinnig vielen Haustürgesprächen" Wahlkreise gewinnen könne. Schwerdtner betonte: "Das wird unser Ziel sein, künftig Direktwahlkreise zu gewinnen und der AfD den Osten wieder streitig zu machen."

"Wir werden ihnen den Osten nicht überlassen", sagte Schwerdtner weiter über das starke Abschneiden der AfD in Ostdeutschland. Die Parteichefin selbst gewann in Berlin-Lichtenberg ihren Wahlkreis gegen die AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Sie empfinde "persönliche Genugtuung, Beatrix von Storch vom Hof gejagt zu haben", betonte Schwerdtner.

"Wir werden eine sehr laute Stimme gegen den Rechtsruck sein", kündigte auch Linken-Spitzenkandidatin Heidi Reichinnek an.

Die Linke gewann sechs Direktmandate: in Erfurt und Leipzig sowie vier in Berlin. Insgesamt erhielt die Partei 8,8 Prozent der Stimmen.

F.M.Ferrentino--PV

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