Pallade Veneta - Über 230.000 Menschen fordern Habeck in Petition zu Verbleib in Politik auf

Über 230.000 Menschen fordern Habeck in Petition zu Verbleib in Politik auf


Über 230.000 Menschen fordern Habeck in Petition zu Verbleib in Politik auf
Über 230.000 Menschen fordern Habeck in Petition zu Verbleib in Politik auf / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Mehr als 230.000 Menschen haben Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck aufgefordert, sich nicht aus der Politik zurückzuziehen. "Wir verstehen, dass die letzten Wochen auch von dir viel gefordert haben", heißt es in einer Online-Petition auf der Kampagnen-Plattform Campact. "Trotzdem wenden wir uns an dich, da wir überzeugt sind, dass Deutschland, Europa und die Welt dich brauchen. Gerade in der aktuellen Zeit ist Rückzug und Nachgeben keine Option."

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Die Petition mit dem Titel "Offener Brief an Robert Habeck" wurde am Dienstag gestartet und wurde bis Mittwochvormittag bereits über 233.000 Menschen unterstützt. "Du bist für viele ein Hoffnungsträger. Und Hoffnungsträger dürfen nicht gehen, wenn sie am meisten gebraucht werden, sondern müssen Führung und Verantwortung übernehmen."

Es brauche in den aktuellen Zeiten "Menschen - und noch wichtiger Führungspersönlichkeiten - wie dich". Im Petitionstext heißt es über Habeck: "Du hörst zu, wägst ab, fühlst mit, suchst die Verantwortung und willst die Zukunft mit und für die Menschen gestalten." Der Grünen-Politiker widersetze sich "dem oftmals rückwärtsgewandten, zynischen und entmenschlichten Diskurs", er stehe ein "für Verstand, Zusammenhalt und Zuversicht".

Grünen-Kanzlerkandidat Habeck hatte am Montag bekannt gegeben, bei den Grünen vorerst keine Führungsposition mehr wahrnehmen zu wollen. "Ich werde keine führende Rolle in den Personaltableaus der Grünen mehr anstreben", betonte er.

Habeck, aktuell noch Vizekanzler und Wirtschaftsminister, wurde aber erneut in den Bundestag gewählt. Der Grünen-Spitzenkandidat ließ offen, ob er sein Mandat wahrnehmen wird. "Die Antwort gebe ich, wenn wir die Gremien aufgestellt haben", antwortete er auf eine entsprechende Frage.

Ko-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock, bislang Bundesaußenministerin, ließ ihre politische Zukunft im Gegensatz zu Habeck offen.

Die Grünen kamen bei der Bundestagswahl auf 11,6 Prozent der Stimmen - 3,1 Prozentpunkte weniger als bei der Wahl 2021. Sie verloren damit zwar deutlich weniger stark als ihre früheren Ampel-Partner FDP und SPD. Bei der Regierungsbildung dürften die Grünen allerdings keine Rolle spielen: CDU-Chef Friedrich Merz strebt eine Koalition mit der SPD an.

J.Lubrano--PV

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