Pallade Veneta - Albanien schaltet in den nächsten Tagen Tiktok ab

Albanien schaltet in den nächsten Tagen Tiktok ab


Albanien schaltet in den nächsten Tagen Tiktok ab
Albanien schaltet in den nächsten Tagen Tiktok ab / Foto: STR - AFP/Archiv

Albanien will in den nächsten Tagen den Onlinedienst Tiktok abschalten. Die schon im Dezember angekündigte Sperre werde "in ein paar Tagen oder in bis zu einer Woche" erfolgen und solle zwölf Monate dauern, erklärte die albanische Bildungsministerin Ogerta Manastirliu am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Albaniens Regierungschef Edi Rama hatte die Sperre im vergangenen Dezember angekündigt. Wenige Wochen zuvor war ein 14-Jähriger bei einem in Online-Medien begonnenen Streit zwischen Schülern in Tirana getötet und ein weiterer verletzt worden. Der Fall löste eine Debatte unter Psychologen, Eltern und Bildungseinrichtungen über den Einfluss von Online-Netzwerken auf Jugendliche und Kinder aus.

Die Opposition kritisierte die Sperre des Onlinedienstes und klagte über mögliche Auswirkungen auf die Parlamentswahl im Mai. "Mit diesem Akt der Zensur, der mehr als eine Million Nutzer von Tiktok in Albanien betrifft, setzt Edi Rama Albanien auf eine Stufe mit Afghanistan und dem Iran", sagte der Oppositionsführer Sali Berisha.

Die Videoplattform Tiktok, die zur chinesischen Gruppe Bytedance gehört, ist in vielen Ländern hoch umstritten. So beschloss das australische Parlament im vergangenen November ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Hunderttausende bei Demonstration zu Christopher Street Day in Hamburg erwartet

Hunderttausende Menschen werden am Samstag (12.00 Uhr) in Hamburg zur Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) erwartet. Die Kundgebung unter dem Motto "Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst" findet eine Woche nach dem islamistischen Anschlag beim Berliner CSD unter stark erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Polizei setzt rund doppelt so viele Einsatzkräfte wie im Vorjahr ein.

Mindestens drei Menschen bei russischem Raketenangriff auf Kiew getötet

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. Bei den Angriffen mit ballistischen Raketen seien mindestens drei Menschen getötet worden, teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am Samstagmorgen im Onlinedienst Telegram mit. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt und würden nun in Krankenhäusern versorgt.

Bürgermeister: Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen.

Nach Ankunft zehntausender Migranten in Ceuta: EVP-Chef Weber fordert Stärkung von Frontex

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika eine Stärkung der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gefordert. "Ceuta ist nicht nur spanische Grenze, sondern auch europäische Grenze", sagte der Partei- und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) am Freitag im ZDF-"heute-journal". "Das darf Europa nicht passieren", sagte Weber.

Textgröße ändern: