Pallade Veneta - Trump droht Moskau mit Sanktionen und Zöllen wegen massiver Angriffe in Ukraine

Trump droht Moskau mit Sanktionen und Zöllen wegen massiver Angriffe in Ukraine


Trump droht Moskau mit Sanktionen und Zöllen wegen massiver Angriffe in Ukraine
Trump droht Moskau mit Sanktionen und Zöllen wegen massiver Angriffe in Ukraine / Foto: Mandel NGAN - AFP

US-Präsident Donald Trump hat Russland mit neuen Sanktionen sowie mit Zöllen wegen der massiven russischen Angriffe auf die Ukraine gedroht. Aufgrund der Tatsache, dass "Russland auf dem Schlachtfeld gerade absolut auf die Ukraine einhämmert", erwäge er umfassende Bankensanktionen sowie Zölle gegen Moskau, schrieb Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Diese Maßnahmen würden dann gelten, bis eine Waffenruhe und eine "endgültige Friedensvereinbarung" erreicht seien, fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Mit diesen Warnungen wich Trump von seinem bisherigen Annäherungskurs gegenüber Kreml-Chef Wladimir Putin ab. Auf offene Kritik oder Drohungen gegenüber Russland hatte der US-Präsident bislang in seiner knapp siebenwöchigen Amtszeit verzichtet, stattdessen fuhr er scharfe Verbalattacken gegen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenkskyj und machte diesen sogar für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verantwortlich.

Nach seinem beispiellosen Streit mit Selenskyj vor laufenden Kameras im Weißen Haus vor einer Woche hatte Trump auch die US-Militärhilfen für die Ukraine vorübergehend ausgesetzt. Bei den westlichen Partnern löste dieser Kurs des US-Präsidenten Bestürzung und höchste Besorgnis aus. Zuletzt gab es aber Signale der Wiederannäherung zwischen Washington und Kiew.

Trumps jetzige Warnungen an Moskau sind eine Reaktion darauf, dass trotz seiner Bemühungen um eine Waffenruhe Russland nicht mit seinen Angriffen nachließ, sondern diese im Gegenteil zuletzt sogar wieder verstärkte.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe überzog die russische Armee das Nachbarland in der Nacht zum Freitag mit "massiven" Luftangriffen, bei denen 58 Raketen und knapp 200 Drohnen eingesetzt worden seien. Im ganzen Land wurde demnach Energieinfrastruktur beschädigt. Russland bestätigte "präzise" Angriffe auf Energieanlagen, mit denen die ukrainische Armee unterstützt werde.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Mindestens drei Menschen bei russischem Raketenangriff auf Kiew getötet

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. Bei den Angriffen mit ballistischen Raketen seien mindestens drei Menschen getötet worden, teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am Samstagmorgen im Onlinedienst Telegram mit. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt und würden nun in Krankenhäusern versorgt.

Bürgermeister: Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen.

Nach Ankunft zehntausender Migranten in Ceuta: EVP-Chef Weber fordert Stärkung von Frontex

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika eine Stärkung der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gefordert. "Ceuta ist nicht nur spanische Grenze, sondern auch europäische Grenze", sagte der Partei- und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) am Freitag im ZDF-"heute-journal". "Das darf Europa nicht passieren", sagte Weber.

Hamas stimmt Entwaffnung zu - Trump: Israel "sehr glücklich" über Vereinbarung

Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat nach monatelangen Verhandlungen offenbar ihrer Entwaffnung im Gazastreifen zugestimmt - die israelische Regierung äußerte sich zunächst nicht offiziell dazu. Hamas-Vertreter teilten der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit, dass eine Einigung "in der Frage der Waffen" erzielt worden sei. US-Präsident Donald Trump sprach von einer "historischen Vereinbarung über die vollständige Entwaffnung der Hamas", über die auch Israel "sehr glücklich" sei.

Textgröße ändern: