Pallade Veneta - Spendenaufruf für überlebende Bibas-Geisel erzielt in kurzer Zeit 1,5 Millionen Euro

Spendenaufruf für überlebende Bibas-Geisel erzielt in kurzer Zeit 1,5 Millionen Euro


Spendenaufruf für überlebende Bibas-Geisel erzielt in kurzer Zeit 1,5 Millionen Euro
Spendenaufruf für überlebende Bibas-Geisel erzielt in kurzer Zeit 1,5 Millionen Euro / Foto: AHMAD GHARABLI - AFP/Archiv

Weltweit haben Menschen das Schicksal der von der Hamas verschleppten Familie Bibas verfolgt - nun hat ein Spendenaufruf für den einzigen Überlebenden und aus der Geiselhaft freigelassenen Vater Jarden Bibas innerhalb von 24 Stunden umgerechnet 1,5 Millionen Euro eingebracht. Mehr als 31.000 Menschen beteiligten sich bereits an der am Sonntag gestartete Sammlung "Alle für Jarden Bibas", wie die Spendenwebsite am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Aufgerufen zu der Aktion hatte Jardens Vater Eli Bibas, um seinem Sohn dabei zu helfen, nach mehr als einem Jahr in der Gewalt der radikalislamischen Hamas "physisch, moralisch und wirtschaftlich" wieder auf die Beine zu kommen.

Der Ehemann und Familienvater Bibas war bei dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 aus dem Kibbuz Nir Oz in den Gazastreifen verschleppt worden. Auch seine Frau, die Deutsch-Israelin Shiri Bibas, sowie die damals vier Jahre und achteinhalb Monate alten Kinder Kfir und Ariel wurden entführt. Die Kinder waren die jüngsten Geiseln, die von den Islamisten verschleppt wurden. Sie wurden in Israel und weltweit zum Symbol für die Grausamkeit der Hamas und ihrer Verbündeten.

Während Jarden Bibas am 1. Februar nach mehr als 15 Monaten im Rahmen eines Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der Hamas freikam, wurden von seiner Frau und den beiden Kindern kurz darauf lediglich die Leichen an Israel überstellt. Die Umstände ihres Todes sind nach wie vor unklar: Nach Darstellung der Hamas waren Shiri Bibas und ihre Kinder bei einem israelischen Luftangriff zu Beginn des Gaza-Krieges getötet worden. Nach israelischen Angaben wurden sie jedoch ermordet.

Sein Sohn Jarden habe bei seiner Freilassung feststellen müssen, "dass er alles verloren hat, seine Familie, sein Haus und alles, was er besaß", schreibt Vater Eli Bibas zu dem Spendenaufruf. "Jetzt sind wir für ihn da."

Von den 251 am 7. Oktober von der Hamas aus Israel verschleppten Geiseln befinden sich nach wie vor 58 im Gazastreifen. 34 von ihnen sollen nach Angaben der israelischen Armee tot sein.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Unionspolitiker geben Spanien Mitschuld an Entwicklung in Ceuta

Angesichts des Ansturms von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika haben Unionspolitiker in Deutschland der sozialistischen Regierung in Madrid eine Mitschuld an der Entwicklung gegeben. "Wer illegale Einreisen belohnt, bekommt mehr illegale Einreisen", sagte Unionsfraktionsvize Günter Krings am Freitag der "Bild". "Die Entscheidung der spanischen Regierung, 500.000 illegal eingereiste Afrikaner einzubürgern, hat die Probleme für das Land selbst und Europa offenbar weiter verstärkt."

Kretschmer droht mit Blockade von Rentenreform - Unionsfraktion widerspricht

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat mit einem Stopp der von der Bundesregierung geplanten Renten- und Pflegereform im Bundesrat gedroht. "Ohne Veränderungen werden wir bei der Renten- und der Pflegereform im Bundesrat nicht zustimmen können", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. "Und wenn andere Länder auch nicht zustimmen, dann gibt es diese Renten- und Pflegereform nicht."

60.000 Migranten in Ceuta: Spaniens Regierungschef Sánchez spricht von "Angriff"

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat den Ansturm zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika als "Angriff" auf das spanische Staatsgebiet verurteilt. Er würde "das, was geschehen ist, als einen Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrität Spaniens bezeichnen", sagte Sánchez bei einem Besuch der spanischen Exklave in Nordafrika am Freitag. "Die spanische Regierung steht an der Seite der Stadt Ceuta", fügte er hinzu.

40.000 Migranten haben Grenze zwischen Marokko und Ceuta gestürmt

Zehntausende Migranten haben die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika gestürmt. In den vergangenen Tagen erreichten rund 40.000 Menschen Ceuta, wie es am Freitag aus Polizeikreisen hieß. Insgesamt 18 Migranten seien dabei bisher ums Leben gekommen. Es ist die größte Zahl von nach Ceuta gekommenen Migranten seit 2021. Spaniens Regierungschef Pedro Pedro Sánchez wollte am Freitag den Grenzübergang Tarajal in der Exklave besuchen.

Textgröße ändern: