Pallade Veneta - Ausgaben für Schüler pro Kopf um rund 300 Euro auf 9800 Euro gestiegen

Ausgaben für Schüler pro Kopf um rund 300 Euro auf 9800 Euro gestiegen


Ausgaben für Schüler pro Kopf um rund 300 Euro auf 9800 Euro gestiegen
Ausgaben für Schüler pro Kopf um rund 300 Euro auf 9800 Euro gestiegen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Für jede Schülerin und jeden Schüler in Deutschland sind im Jahr 2023 im Durchschnitt 9800 Euro geflossen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, waren dies rund 300 Euro oder drei Prozent mehr als im Jahr davor. Mit 7400 Euro pro Kopf entfielen gut drei Viertel der Gesamtausgaben auf die Personalkosten. Für den laufenden Sachaufwand entstanden 1400 Euro pro Kopf, für Investitionen weitere 1000 Euro.

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Der Statistik zufolge unterscheiden sich die Ausgaben. So beliefen sich die Prokopfausgaben an Grundschulen auf 8 400 Euro, während es an Integrierten Gesamtschulen rund 11.600 Euro waren. An Gymnasien wurden durchschnittlich 10. 900 Euro je Schülerin und Schüler ausgegeben.

Die Ausgaben an beruflichen Schulen lagen im Vergleich deutlich niedriger. Im Jahr 2023 seien hier insgesamt 7100 Euro je Schülerin und Schüler aufgewendet worden. Erklärbar sind die niedrigeren Ausgaben an den beruflichen Schulen insbesondere mit überwiegendem Teilzeitunterricht an den Berufsschulen innerhalb des dualen Ausbildungssystems.

Nach Bundesländern betrachtet verzeichnete nur das Saarland einen Ausgabenrückgang, aufgrund auslaufender Sonderprogramme sanken die Kosten für die Schüler um 140 Euro pro Kopf. In Bayern mit einem Plus von 700 Euro und in Schleswig-Holstein mit einem Plus von 500 Euro gab es den größten Anstieg.

Die höchsten Ausgaben verzeichneten Berlin mit 13.400 Euro, Hamburg mit 12.300 Euro und Bayern mit 11.300 Euro. In Nordrhein-Westfalen lagen die Ausgaben mit 8900 Euro je Schülerin und Schüler am niedrigsten.

A.Rispoli--PV

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