Pallade Veneta - Verstorbener CDU-Politiker Vogel mit Staatsakt in Mainz geehrt

Verstorbener CDU-Politiker Vogel mit Staatsakt in Mainz geehrt


Verstorbener CDU-Politiker Vogel mit Staatsakt in Mainz geehrt
Verstorbener CDU-Politiker Vogel mit Staatsakt in Mainz geehrt / Foto: PATRIK STOLLARZ - AFP/Archiv

Rheinland-Pfalz und Thüringen haben am Mittwoch in einer staatlichen Trauerfeier in Mainz des im März verstorbenen CDU-Politikers Bernhard Vogel gedacht. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) würdigte Vogel als "herausragenden Staatsmann" und Brückenbauer zwischen Ost und West. Sein Wirken als Ministerpräsident in zwei Bundesländern habe ihn "zu einer der prägenden Persönlichkeiten der politischen Nachkriegsgeschichte Deutschlands gemacht".

Textgröße ändern:

Vogel sei das gewesen, was man "im besten Sinne einen Zeitzeugen nennen" könne, fügte Schweitzer hinzu. "Bernhard Vogel schuf klug und strategisch Bleibendes, das bis heute Rheinland-Pfalz ausmacht." Schweitzer würdigte auch Vogels Engagement für ein wiedervereinigtes Deutschland.

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) nannte Vogel einen "Jahrhundertpolitiker". Er habe Rheinland-Pfalz und Thüringen geprägt. "Mit Ausdauer hat er Brücken gebaut, wo andere Grenzen sahen", sagte Voigt. Er würdigte ihn als Christdemokraten "mit Grundsätzen und Überzeugung". In Gesprächen habe er stets das Gemeinsame gesucht, nicht das Trennende.

Zu den rund 150 Teilnehmern des Staatsakts gehörten neben Schweitzer und Voigt auch Freunde und Wegbegleiter. In Rheinland-Pfalz und Thüringen war Trauerbeflaggung an allen öffentlichen Gebäuden angeordnet.

Vogel war von 1976 bis 1988 in Rheinland-Pfalz und anschließend von 1992 bis 2003 in Thüringen Ministerpräsident. Damit war er der bisher einzige deutsche Politiker, der Regierungschef in zwei Bundesländern war. Er starb am 2. März im Alter von 92 Jahren im rheinland-pfälzischen Speyer.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Trump: Vereinbarung über "vollständige Entwaffnung" von Hamas im Gazastreifen erzielt

US-Präsident Donald Trump hat eine Vereinbarung zur "vollständigen Entwaffnung" der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen verkündet. "Heute hat der Friedensrat eine historische Vereinbarung über die vollständige Entwaffnung der Hamas und aller anderen bewaffneten Gruppen im Gazastreifen erzielt", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Dies sei ein "entscheidender Schritt" hin zu "dauerhaftem Frieden und Sicherheit".

Guterres-Nachfolge bei der UNO: Costaricanerin nach erster Abstimmung vorn

An der Spitze der UNO könnte ab Januar womöglich erstmals eine Frau aus Lateinamerika stehen. Nach einer ersten Abstimmung über die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres in New York lag Diplomaten zufolge am Donnerstag die Costa Ricanerin Rebeca Grynspan vorne. Auf Platz zwei kam eine Kandidatin aus dem Karibikstaat Guayana.

Nach Angriff auf Hafen von Damietta: Ägyptens Präsident warnt vor Eskalation

Nach dem Einschlag einer Drohne im ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta hat Präsident Abdel Fattah al-Sisi vor einer Eskalation des Konflikts in der Region gewarnt. In einem Telefonat mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez habe al-Sisi die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit betont, um "diese Eskalation zu stoppen", sagte sein Sprecher am Donnerstag.

Mehr als 1500 Migranten erreichen spanische Exklave Ceuta - Madrid entsendet Soldaten

"Humanitärer und sozialer Notstand" in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika: Nach der Ankunft von mehr als 1500 Migranten binnen weniger Tage sind die Aufnahmeeinrichtungen in dem an Marokko grenzenden Gebiet überfüllt, wie Regionalpräsident Juan Jesús Vivas erklärte. Hunderte weitere Menschen gelangten am Donnerstag nach Ceuta, mindestens neun Menschen ertranken bei dem Versuch, bis zu der spanischen Exklave zu schwimmen. Die Regierung in Madrid kündigte die Entsendung von Soldaten an.

Textgröße ändern: