Pallade Veneta - Erstes Korrespondenten-Dinner in Trumps zweiter Amtszeit findet ohne Präsidentenbesuch statt

Erstes Korrespondenten-Dinner in Trumps zweiter Amtszeit findet ohne Präsidentenbesuch statt


Erstes Korrespondenten-Dinner in Trumps zweiter Amtszeit findet ohne Präsidentenbesuch statt
Erstes Korrespondenten-Dinner in Trumps zweiter Amtszeit findet ohne Präsidentenbesuch statt / Foto: Allison ROBBERT - AFP

Vor dem Hintergrund en der Spannungen zwischen US-Medienvertretern und Präsident Donald Trump hat das prestigeträchtige Dinner der aus dem Weißen Haus berichtenden Korrespondenten ohne Präsidentenbesuch stattgefunden - wie bereits in Trumps erster Amtszeit. Am Samstag (Ortszeit) verteidigte die Journalistenvereinigung White House Correspondents Association (WHCA) bei ihrer jährlichen Gala die Medien gegen Angriffe des US-Präsidenten: Die Korrespondenten seien weder "Feinde des Volkes" noch "Feinde des Staates", sagte WHCA-Präsident Eugene Daniels bei der Veranstaltung.

Textgröße ändern:

Das jährliche Korrespondenten-Dinner wird seit 1920 von der einflussreichen Journalistenvereinigung WHCA organisiert. Dabei kommen Journalisten und Vertreter des Weißen Hauses zusammen.

Eine lange Tradition hat die Teilnahme des US-Präsidenten sowie eines Komikers, der den Präsidenten humorvoll aufs Korn nimmt. Dieses Jahr war der Auftritt der Trump-kritischen Komikerin Amber Ruffin jedoch abgesagt worden. Stattdessen wurden in gedämpfter Atmosphäre die Gewinner von Journalistenpreisen gewürdigt.

Trump war dem Dinner bereits während seiner ersten Amtszeit ferngeblieben und nahm auch am Samstag nicht teil.

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus am 20. Januar ist Trumps Regierung wiederholt mit der Journalistenvereinigung aneinandergeraten. Im Februar entzog Trump der WHCA das fast ein Jahrhundert alte Recht zu entscheiden, welche Medienvertreter aus dem Oval Office im Weißen Haus oder der Präsidentenmaschine Air Force One berichten dürfen.

Das Weiße Haus verwehrt außerdem Journalisten der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) den Zugang, weil diese weiter vom Golf von Mexiko spricht und nicht den von Trump verordneten Namen "Golf von Amerika" verwendet. AP hat in der Sache drei Vertreter des Weißen Hauses verklagt. Sie argumentiert, die Verweigerung des Zugangs zu Pressegesprächen des Präsidenten verletze die in der US-Verfassung garantierte Pressefreiheit.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Stimmungstest für Merz: CDU-Parteitag soll Kanzler den Rücken stärken

Gut neun Monate ist Friedrich Merz als Kanzler im Amt - nun kommt für ihn ein wichtiger Stimmungstest in der eigenen Partei: Am Freitag startet in Stuttgart der CDU-Parteitag, der nicht nur eine Reihe kontroverser Themen diskutieren wird, sondern auch Merz als Vorsitzenden der Christdemokraten bestätigen soll. Generalsekretär Carsten Linnemann zeigte sich zuversichtlich, dass Merz trotz vieler Reibereien in der schwarz-roten Koalition ein "gutes Ergebnis" bekommt.

Trump setzt Iran Frist von 15 Tagen für Atomabkommen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran für den Fall eines Scheiterns der laufenden Atomverhandlungen mit militärischer Gewalt binnen Wochen gedroht. "Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Er räumte dem Iran dafür eine Frist von zehn bis 15 Tagen ein.

Linnemann: CDU-Parteitag wird Merz den Rücken stärken

Beim CDU-Parteitag erwartet Generalsekretär Carsten Linnemann, dass die Delegierten sich klar hinter Kanzler Friedrich Merz stellen. "Wir werden ihm den Rücken stärken in unglaublich schwierigen Zeiten", sagte Linnemann am Donnerstag vor dem Parteitag in Stuttgart. Der Generalsekretär wollte sich bei der geplanten Wiederwahl von Merz am Freitag aber nicht auf einen Prozentsatz festlegen. Er gehe jedoch davon aus, dass es "ein gutes Ergebnis" werde.

"Friedensrat"-Teilnehmer sagen Milliardensummen und Truppen für Gazastreifen zu

Auftakt des umstrittenen "Friedensrats" unter Führung von US-Präsident Donald Trump: Bei der ersten Sitzung am Donnerstag in Washington stellten mehrere Teilnehmerstaaten Hilfsmittel in Milliardenhöhe für den Wiederaufbau des Gazastreifens in Aussicht - während zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs dem Gremium fernblieben. Trump selbst sprach von zehn Milliarden US-Dollar, die alleine die USA zahlen würden. Mehrere Nationen sagten die Entsendung von Truppen für die Internationale Stabilisierungstruppe (ISF) in das Palästinensergebiet zu.

Textgröße ändern: