Pallade Veneta - Huthi-Medien: Mindestens 68 Tote bei US-Luftangriffen auf Flüchtlingslager

Huthi-Medien: Mindestens 68 Tote bei US-Luftangriffen auf Flüchtlingslager


Huthi-Medien: Mindestens 68 Tote bei US-Luftangriffen auf Flüchtlingslager
Huthi-Medien: Mindestens 68 Tote bei US-Luftangriffen auf Flüchtlingslager / Foto: Mohammed HUWAIS - AFP

Bei US-Luftangriffen auf ein Flüchtlingslager im Jemen sind nach Angaben der Huthi-Miliz mindestens 68 Menschen getötet worden. Bei den Opfern der Attacke in Sadaa handele es sich um afrikanische Migranten, berichtete der von den Huthis kontrollierte Sender Al-Masirah TV am Montag. 47 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Angaben zunächst nicht verifizieren. Nach Angaben des Innenministeriums der Huthis waren in dem Zentrum für illegal eingereiste Migranten in Sadaa 115 Menschen untergebracht.

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Die USA hatten Mitte März einen massiven Militäreinsatz im Jemen begonnen, um die Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer zu beenden. Die US-Armee führte seitdem nach eigenen Angaben mehr als 800 Angriffe im Jemen aus und tötete hunderte Huthi-Kämpfer.

Die Huthis gehören neben der im Gazastreifen herrschenden Hamas und der Hisbollah im Libanon zu der vom Iran angeführten und gegen Israel und die USA gerichteten "Achse des Widerstands". Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hatte den Krieg im Gazastreifen mit ihrem beispiellosen Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Die Huthis verübten daraufhin regelmäßig Raketenangriffe auf Israel. Sie greifen seit Beginn des Gaza-Krieges zudem immer wieder Schiffe im Roten Meer und im Golf von Aden sowie Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen an - nach eigenen Angaben "aus Solidarität mit den Palästinensern" im Gazastreifen.

H.Lagomarsino--PV

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