Pallade Veneta - Trump-Zölle: US-Verbrauchervertrauen auf niedrigstem Stand seit Corona

Trump-Zölle: US-Verbrauchervertrauen auf niedrigstem Stand seit Corona


Trump-Zölle: US-Verbrauchervertrauen auf niedrigstem Stand seit Corona
Trump-Zölle: US-Verbrauchervertrauen auf niedrigstem Stand seit Corona / Foto: Frederic J. BROWN - AFP

Angesichts der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ist das Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Pandemie gesunken. Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation The Conference Board vom Dienstag fiel der Wert im April um 7,9 Punkte auf 86. Das sei der niedrigste Stand seit Mai 2020, hieß es. Hauptsorge der befragten Konsumenten seien die Zölle.

Textgröße ändern:

Das US-Verbrauchervertrauen sank den Angaben zufolge im April den fünften Monate in Folge. Aus Sicht der Befragten hätten sich sowohl die Geschäftsbedingungen, die Beschäftigungsaussichten und die Erwartungen zum künftigen Einkommen verschlechtert. Viele klagten zudem über die anhaltend hohe Inflation - auch wenn Treibstoff billiger geworden sei. Das spiegele einen "weit verbreiteten Pessimismus über die Zukunft wider", erklärte die Volkswirtin des Conference Board, Stephanie Guichard.

Deutlich eingetrübt haben sich demnach auch die Erwartungen zur Entwicklung an den Börsen, wo viele US-Bürger Vermögen oder Geld zur Altersvorsorge angelegt haben. Demnach rechnen 48,5 Prozent der Verbraucher mit fallenden Aktienkursen in den kommenden zwölf Monaten. Das ist der höchste Anteil seit Oktober 2011, also seit der Amtszeit von Präsident Barack Obama.

Für Trump sind die Zahlen ein schlechtes Zeichen. Der Präsident wollte am Dienstagabend (Ortszeit) bei Detroit eine Rede zu seinen hundert ersten Tagen im Amt halten. Seine Sprecherin Karoline Leavitt sagte zu diesem Anlass, das von ihm versprochene "goldene Zeitalter" sei nun Realität. Umfragen auch Trump-freundlicher Medien sagen das Gegenteil. Seine Zustimmungswerte werden nur noch mit 39 bis 44 Prozent angegeben. Das ist deutlich weniger, als die meisten US-Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg nach hundert Tagen verzeichneten.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Südkoreas Geheimdienst: Nordkoreanischer Machthaber Kim "extrem fettleibig"

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un ist nach südkoreanischen Geheimdienstangaben "extrem fettleibig" - Anlass zur Sorge gebe es allerdings nicht. Kims "Gesundheitszustand wird als extrem fettleibig eingestuft, sein Gewicht liegt bei über 140 Kilogramm", sagte der Abgeordnete Youn Kun Young am Mittwoch unter Berufung auf den Geheimdienst in Seoul. Da er von einem Ärzteteam engmaschig überwacht werde, sei jedoch davon auszugehen, dass der 42-Jährige keine ernsten Gesundheitsprobleme habe.

Razzia gegen Rechtsrock: Fast 400 Polizisten im Einsatz

Die Staatsanwaltschaft Rostock ist gegen die sogenannte Rechtsrockszene vorgegangen. Bei einer Razzia am Mittwoch wurden die Räume von vier Beschuldigten in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Bayern durchsucht, wie die Ermittler mitteilten. Die Beschuldigten sollen spätestens seit dem Jahr 2020 mit dem Herstellen und Verkauf von Tonträgern mit volksverhetzender Musik eine "nationalsozialistische, antisemitische, rassistische und menschenverachtende Ideologie" verbreitet haben.

Pflegebeauftragte zuversichtlich zu Kabinettsbeschluss von Pflegereform

Die Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das Kabinett die Pflegereform beschließen kann. Sie höre, dass die Gespräche dazu "sehr gut gelaufen" seien, sagte Staffler am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Einen Beschluss der Pflegereform am Vormittag im Kabinett würde sie deshalb "nicht ausschließen". Die CSU-Politikerin fügte hinzu: "Ich hoffe, dass wir da landen können."

Südkorea: Abgeordneter bestätigt Ankunft nordkoreanischer Kriegsgefangener aus Ukraine

Inmitten diplomatischer Verstimmungen mit der Ukraine hat ein südkoreanischer Parlamentarier die Ankunft von zwei nordkoreanischen Kriegsgefangenen in Südkorea bestätigt. "Auch wenn ich das genaue Datum ihrer Ankunft in Südkorea nicht nennen kann, so kann ich doch bestätigen, dass die beiden Mitte September eingetroffen sind", erklärte der Abgeordnete Youn Kun Young am Mittwoch. Seoul hatte zuvor den ukrainischen Gesandten wegen eines mutmaßlichen Verstoßes der Ukraine gegen eine vertrauliche Vereinbarung zur Übergabe der beiden Männer einbestellt.

Textgröße ändern: