Pallade Veneta - Merz: Werden "alles" tun, um Ukraine-Krieg schnellstmöglich zu beenden

Merz: Werden "alles" tun, um Ukraine-Krieg schnellstmöglich zu beenden


Merz: Werden "alles" tun, um Ukraine-Krieg schnellstmöglich zu beenden
Merz: Werden "alles" tun, um Ukraine-Krieg schnellstmöglich zu beenden / Foto: Stefan Rousseau - POOL/AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Besuch in der Ukraine zugesagt, "alles zu tun, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden". Sein Besuch in Kiew gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und den Regierungschefs von Großbritannien und Polen, Keir Starmer und Donald Tusk, sei dafür "ein sehr klares und sehr deutliches Signal", sagte Merz am Samstag in der ukrainischen Hauptstadt.

Textgröße ändern:

Der Kanzler verwies auf die gemeinsame Forderung nach einer 30-tägigen bedingungslosen Waffenruhe ab Montag und drohte für den Fall einer Weigerung Russlands mit weiteren europäischen Sanktionen gegen Moskau.

Bei einer Pressekonferenz in Kiew betonte Merz, mit dem gemeinsamen Besuch in der Ukraine setze er mit Macron, Starmer und Tusk "ein sehr klares und sehr deutliches Signal": "Das Signal, dass wir entschlossen sind, alles zu tun, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden." Er und seine europäischen Kollegen sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wollten dazu "jeden Beitrag" leisten, den sie "leisten können und leisten müssen".

Merz hob hervor, dass auch US-Präsident Donald Trump die Forderung nach der Waffenruhe unterstütze. "Wir sind dankbar, dass der amerikanische Präsident voll und ganz unsere Initiative unterstützt, sie teilt und sie mit uns auch gemeinsam ergreift", sagte der Kanzler. "Wir arbeiten gemeinsam darauf hin, dass Russland sich endlich auf einen längeren Waffenstillstand einlässt, statt immer wieder neue Vorbedingungen zu stellen."

Die vorgeschlagene 30-tägige Waffenruhe könne "Grundlage für sofort beginnende Verhandlungen sein", sagte Merz. Für den Fall, dass Russland sich einer solchen Waffenruhe verweigere, kündigte Merz an, die Verbündeten würden dann "die Ukraine weiter verteidigen" und "den Druck auf Russland weiter erhöhen". Fast alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und die sogenannte Koalition der Willigen seien entschlossen, neue Sanktionen gegen Russland in Kraft zu setzen.

Zugleich hob Merz hervor, der Konflikt vor den Toren der EU sei "ein völkerrechtswidriger Angriffskriegs Russlands", der "nicht provoziert" worden, sondern "ausschließlich von Russland" ausgegangen sei. Deutschland unterstütze auch aufgrund seiner Geschichte "jede Anstrengung", dass "dieser Krieg in Europa so schnell wie möglich endet". Wenn dies erreicht sei, werde Deutschland den Frieden "auch gemeinsam mit der Ukraine, mit der Nato und mit der Europäischen Union so absichern, dass die Ukraine auf Dauer in Freiheit, in Frieden und in einer Demokratie leben kann", sagte Merz.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Nordkoreas Machthaber Kim inspiziert neuen Raketenwerfer für Atomsprengköpfe

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat einen riesigen Raketenwerfer inspiziert, der nach Berichten staatlicher Medien auch Atomsprengköpfe abfeuern kann. Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Donnerstag, Kim habe den neuen Mehrfachraketenwerfer für den Abschuss von 600-Millimeter-Geschossen als weltweit einzigartig bezeichnet. Er sei "geeignet für einen Spezialangriff, sprich zur Erfüllung einer strategischen Mission", sagte Kim und verwendete dabei eine gängige Umschreibung für den Einsatz von Atomwaffen.

UNO warnt vor "schrittweiser De-Facto-Annexion" des Westjordanlands durch Israel

Die Vereinten Nationen haben Israel vorgeworfen, das Westjordanland mit einer Reihe von Maßnahmen faktisch und schleichend zu annektieren. "Wir werden Zeugen der schrittweisen De-Facto-Annexion des Westjordanlands, indem einseitige Schritte Israels stetig die Landschaft verändern", sagte die UN-Spitzenvertreterin Rosemary DiCarlo am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York zur Palästinenserfrage.

US-Unterwäschemagnat fühlt sich durch Epstein "hereingelegt"

In der Affäre um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat der Unternehmer Les Wexner ein persönliches Fehlverhalten bestritten. Er sei von Epstein "hereingelegt" worden, sagte der 88-jährige Gründer von L Brands, der früheren Muttergesellschaft der Unterwäschemarke Victoria's Secret, am Mittwoch in einer Videoanhörung des US-Repräsentantenhauses.

Trump kritisiert erneut Abkommen zu Chagos-Inseln - auch mit Blick auf den Iran

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut mit scharfen Worten gegen die geplante Rückgabe der strategisch wichtigen Chagos-Inseln im Indischen Ozean von Großbritannien an Mauritius gewandt. Trump schrieb am Mittwoch auf seiner Online-Plattform Truth Social, sollten die USA bei einem Scheitern der Atomgespräche mit Teheran den Iran angreifen, würden die US-Streitkräfte womöglich den gemeinsam mit Großbritannien genutzten Militärstützpunkt auf der Chagos-Insel Diego Garcia nutzen.

Textgröße ändern: