Pallade Veneta - Papst Leo XIV.: Namenswahl würdigt Einsatz von Namensvetter für Arbeiter

Papst Leo XIV.: Namenswahl würdigt Einsatz von Namensvetter für Arbeiter


Papst Leo XIV.: Namenswahl würdigt Einsatz von Namensvetter für Arbeiter
Papst Leo XIV.: Namenswahl würdigt Einsatz von Namensvetter für Arbeiter / Foto: Handout - VATICAN MEDIA/AFP

Papst Leo XIV. hat bei einer Zusammenkunft mit Kardinälen seine Namenswahl erläutert. Es sei eine Würdigung von Leo XIII., der sich im 19. Jahrhundert für die Rechte von Arbeitern einsetzte, sagte das neugewählte Oberhaupt der Katholiken am Samstag laut der vom Vatikan verbreiteten ersten Ansprache des neuen Papstes an das Kardinalskollegium.

Textgröße ändern:

Leo XIII. habe "die soziale Frage im Kontext der ersten industriellen Revolution" adressiert, sagte der erste Papst aus den USA. "Heute stehen wir vor einer neuen: der Revolution der Künstlichen Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Gerechtigkeit, Arbeit und Menschenwürde".

In seiner Rede sprach der 69-Jährige auch über die Verantwortung des neues Amtes. "Der Papst ist ein demütiger Diener Gottes und der Brüder, nichts weiter". Dabei würdigte er zugleich die "schlichte Hingabe und essenzielle Lebensweise" seines Vorgängers Papst Franziskus, der an Ostermontag im Alter von 88 Jahren verstorben war.

Bei seinem ersten Besuch als Papst außerhalb Roms fuhr Leo XIV. am Samstag zum Marienheiligtum in Genazzano, rund 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Das italienische Fernsehen zeigte den Papst, wie er am Nachmittag aus einem schwarzen Geländewagen stieg und die vom Augustinerorden betreute Basilika Mutter vom Guten Rat aus dem 11. Jahrhundert betrat. Der in Chicago geborene Augustiner Robert Francis Prevost war am Donnerstag zum 267. Papst gewählt worden.

D.Bruno--PV

Empfohlen

CSD-Anschlag in Berlin: Ermittler finden IS-Bekennervideo auf Handy aus Tatfahrzeug

Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) haben Ermittler auf dem Handy des mutmaßlichen Täters ein IS-Bekennervideo gefunden. Das Mobiltelefon wurde im Tatfahrzeug entdeckt, wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe bestätigte. Zu sehen sei ein vermummter Mensch, bei dem er es sich mutmaßlich um Abdul B. handle. Dieser leiste den Treueschwur zum Islamischen Staat (IS).

Selenskyj trifft Trump in Washington - Moskau meldet Drohnenangriffe

Vor dem Hintergrund verstärkter gegenseitiger Angriffe zwischen Russland und der Ukraine empfängt US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Washington. Selenskyj gab am Dienstag im Onlinedienst X bekannt, er sei in der US-Hauptstadt eingetroffen. Das Gespräch mit Trump im Weißen Haus ist auf 09.30 Uhr (Ortszeit, 15.30 Uhr MESZ) angesetzt. Die russischen Behörden meldeten derweil ukrainische Drohnenangriffe.

Thüringen: Prozess gegen Iraker wegen mutmaßlicher IS-Mitgliedschaft

Vor dem Thüringer Oberlandesgericht in Jena muss sich seit Dienstag ein Iraker wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verantworten. Laut Anklage soll sich der im Jahr 1960 geborene Angeklagte im Irak freiwillig dem IS angeschlossen und in verschiedenen Funktionen für die Miliz tätig gewesen sein, unter anderem in leitender Position im Bereich Propaganda sowie als Kämpfer.

Autoanschlag auf Verdi-Demonstration in München: Anklage fordert lebenslange Haft

Die Menschen flogen wie beim Bowling: Mit erschütternden Details aus den Zeugenvernehmungen hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag ihr Plädoyer im Prozess um den Autoanschlag auf die Verdi-Demonstration im Februar 2025 in München untermauert. Vor dem Oberlandesgericht München forderten die Ankläger für den aus Afghanistan stammenden Farhad N. wegen zweifachen Mordes und 22-fachen versuchten Mordes eine lebenslange Haftstrafe und außerdem die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.

Textgröße ändern: