Pallade Veneta - Weißes Haus: Israel hat US-Waffenruhe-Plan zugestimmt

Weißes Haus: Israel hat US-Waffenruhe-Plan zugestimmt


Weißes Haus: Israel hat US-Waffenruhe-Plan zugestimmt
Weißes Haus: Israel hat US-Waffenruhe-Plan zugestimmt / Foto: Jim WATSON - AFP

Israel hat nach Angaben des Weißen Hauses einem neuen US-Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen zugestimmt. Die Sprecherin von Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, sagte am Donnerstag, Israel habe den Plan "befürwortet und unterstützt". Die Gespräche mit der radikalislamischen Hamas dauerten dagegen noch an. Die Hamas bestätigte, dass sie den US-Vorschlag prüfe.

Textgröße ändern:

Was genau der neue Plan vorsieht, sagte Leavitt nicht. Nach ihren Angaben leiteten Trump und sein Sonderbeauftragter Steve Witkoff den Vorschlag nach dem grünen Licht aus Israel an die Hamas weiter. Aus Israel gab es dazu vorerst keine Angaben.

Zuletzt hatte es keine Fortschritte mehr bei den Gesprächen über eine Waffenruhe im Gazakrieg gegeben. Israel hatte seine Angriffe ab März nach einer kurzen Feuerpause wieder verstärkt und zudem wochenlang Hilfslieferungen in das Gebiet blockiert. Die humanitäre Lage im Gazastreifen gilt als katastrophal, internationale Hilfsorganisationen und die UNO warnen vor einer Hungersnot.

Zugleich werden immer noch israelische Geiseln von der Hamas und ihren islamistischen Verbündeten im Gazastreifen festgehalten. Von den 251 verschleppten Geiseln werden noch 57 im Gazastreifen vermutet, 34 von ihnen sind nach Angaben der israelischen Armee bereits tot. Ausgelöst wurde der Gazakrieg durch den Großangriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) haben am Sonntagabend deutschlandweit zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Mahnwachen und Spontandemonstrationen gab es nach Angaben von Polizei und von CSD-Vereinen in etlichen Städten vom rheinland-pfälzischen Mainz über Erfurt in Thüringen bis ins sächsische Dresden.

Äußerungen Mileis lösen diplomatische Krise zwischen Argentinien und Brasilien aus

Nach abfälligen Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und weitere Amtsträger ist zwischen Argentinien und Brasilien eine diplomatische Krise ausgebrochen. Die brasilianische Regierung rief ihren Botschafter in Buenos Aires zurück und bestellte den argentinischen Botschafter ein, um ihm ihre "Empörung" zu übermitteln und Erklärungen zu verlangen.

CSU-Landesgruppe in Bundestag trifft sich zu Sommerklausur

Inmitten der ersten Kabinettsumbildung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) treffen sich die Bundestagsabgeordneten der CSU am Montag (12.30 Uhr) zu einer zweitägigen Sommerklausur im fränkischen Kloster Banz. Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder stößt zu den Beratungen der CSU-Landesgruppe dazu.

Merz äußert sich als Parteichef zu Umbesetzungen

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz will sich am Montag (12.00 Uhr) auf einer Pressekonferenz zu den aktuellen Entwicklungen in Partei und Regierung äußern. Es wird erwartet, dass es dabei insbesondere um die Nachfolge von Generalsekretär Carsten Linnemann gehen wird, der als Bundesgesundheitsminister ins Kabinett wechselt. Zuvor finden Beratungen der CDU-Gremien statt. Dem Vernehmen nach soll CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann neue Generalsekretärin werden.

Textgröße ändern: