Pallade Veneta - Wehrbeauftragter will Überprüfung der Freiwilligkeit beim Wehrdienst

Wehrbeauftragter will Überprüfung der Freiwilligkeit beim Wehrdienst


Wehrbeauftragter will Überprüfung der Freiwilligkeit beim Wehrdienst
Wehrbeauftragter will Überprüfung der Freiwilligkeit beim Wehrdienst / Foto: RONNY HARTMANN - AFP

Der neue Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte (CDU), hat sich für eine Überprüfung der von der schwarz-roten Regierung angestrebten Freiwilligkeit beim Wehrdienst in einem halben Jahr ausgesprochen. Das Verteidigungsministerium solle gegen Jahresende "einen konkreten Vorschlag vorlegen", sagte Otte dem "Tagesspiegel" nach Angaben vom Mittwoch. Dieser Vorschlag dürfe "die Hürden für einen Wechsel hin zur Verpflichtung eines gewissen Kontingents junger Leute nicht zu hoch" setzen, sagte er.

Textgröße ändern:

Otte soll am Donnerstag im Bundestag zum neuen Wehrbeauftragten vereidigt werden. Gewählt worden war Otte vom Bundestag bereits im Mai. Er folgt auf die SPD-Abgeordnete Eva Högl, die das Amt fünf Jahre lang ausgeübt hatte. Otte hatte bereits gesagt, dass beim neuen Wehrdienst die Personalgewinnung im Mittelpunkt stehen solle. Union und SPD hatten sich auf das zunächst auf Freiwilligkeit basierende Modell geeinigt.

Minister Boris Pistorius (SPD) hob aber bereits hervor, dass diese Freiwilligkeit nur aufrechterhalten werden könne, wenn genug Personal gefunden werde. Auch Otte betonte nun, dass die Bundesregierung mit der Wehrerfassung aller jungen Männer die Voraussetzung schaffen wolle, "schnell auf einen verpflichtenden Dienst umschalten zu können, wenn es nicht genug Freiwillige gibt". Das müsse "genau beobachtet werden". Dabei dürfe "nicht zu lange gewartet werden".

C.Conti--PV

Empfohlen

Trump bestreitet Waffenangebot an China

US-Präsident Donald Trump hat bestritten, dem chinesischen Staatschef Xi Jinping den Verkauf von US-Waffen angeboten zu haben. Trump wies am Montag Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück. Er habe mit Xi nicht über Rüstungsgeschäfte gesprochen, sagte der Präsident.

Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag ein Dekret unterzeichnet, das die Personalstärke der Armee um weitere 15.500 Soldaten erhöht. "Die zulässige Personalstärke der russischen Streitkräfte wird auf 2.441.630 Menschen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige", hieß es in dem Dekret. Einen Grund nannte Putin nicht. Er hatte bereits im März, Juni und Juli eine Aufstockung der Armee verkündet.

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im normalerweise gut geschützten Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach ukrainischen Angaben eine Frau getötet worden. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag. Derweil wurde nach ukrainischen Angaben ein Grenzübergang zu Polen bei einem russischen Drohnenangriff beschädigt.

Textgröße ändern: