Pallade Veneta - Schleuser von hauptsächlich syrischen Staatsbürgern in Bayern zu Haft verurteilt

Schleuser von hauptsächlich syrischen Staatsbürgern in Bayern zu Haft verurteilt


Schleuser von hauptsächlich syrischen Staatsbürgern in Bayern zu Haft verurteilt
Schleuser von hauptsächlich syrischen Staatsbürgern in Bayern zu Haft verurteilt / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Wegen des Einschleusens von mehr als 130 meist syrischen Menschen nach Deutschland ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Landshut zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte ab August 2023 sieben Schleuserfahrten selbst oder teils gemeinsam mit anderen organisiert hatte, wie ein Sprecher am Montag mitteilte.

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Laut Anklage wurden bis zu 29 Menschen auf der Ladefläche von Kastenwagen oder Transportern über die Grenzen in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gefahren. Auf den Ladeflächen befanden sich laut Staatsanwaltschaft keine Sitz- und Haltevorrichtungen und keine ausreichende Frischluftzufuhr. Pro geschleustem Mensch wurden etwa 3000 bis 4000 Euro verlangt.

Das Gericht sprach den Mann des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern in fünf Fällen und des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern in zwei Fällen schuldig. In allen sieben Fällen sah die Kammer zudem eine "das Leben gefährdende und erniedrigende Behandlung" der Geschleusten. Sie ordnete die Einziehung von 36.500 Euro an.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren gefordert. Die Verteidigung beantragte einen Freispruch. Der Angeklagte war im August 2024 festgenommen worden. Er saß seitdem in Untersuchungshaft. Das Urteil von Ende Mai ist noch nicht rechtskräftig.

S.Urciuoli--PV

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