Pallade Veneta - Trump zweifelt an Sanktionen gegen Russland: "Kosten uns viel Geld"

Trump zweifelt an Sanktionen gegen Russland: "Kosten uns viel Geld"


Trump zweifelt an Sanktionen gegen Russland: "Kosten uns viel Geld"
Trump zweifelt an Sanktionen gegen Russland: "Kosten uns viel Geld" / Foto: Suzanne Plunkett - POOL/AFP

US-Präsident Donald Trump hat sich skeptisch zur Frage neuer Sanktionen seiner Regierung gegen Russland geäußert. "Sanktionen kosten uns viel Geld", sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer am Rande des G7-Gipfels im kanadischen Kananaskis. "Wir reden hier über Abermilliarden Dollar.“

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Die EU-Staaten planen neue Sanktionen, um den Druck auf Russland zu erhöhen, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Die EU hofft darauf, dass die USA ihrerseits neue Strafmaßnahmen verhängen, um die Wirksamkeit zu erhöhen.

Trump machte in Kananaskis deutlich, dass er zunächst die Schritte der EU abwarten wolle. "Lassen wir sie vorangehen“, sagte er mit Blick auf die Europäer.

Die Frage von US-Sanktionen gegen Russland war auch Thema bei dem bilateralen Treffen des US-Präsidenten mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Kananaskis. Trump habe dabei aber keine entsprechenden Zusagen gemacht, hieß es aus deutschen Regierungskreisen.

Trump forderte zudem erneut den Iran auf, eine Vereinbarung zum Verzicht auf das Atomwaffenprogramm zu unterzeichnen. "Ich denke, Iran wird einen Deal unterzeichnen, oder es wird etwas passieren“, sagte Trump ohne genaue Erläuterungen. "Der Iran wäre dumm, keine Vereinbarung einzugehen.“

Israel hatte in der Nacht zum Freitag einen Großangriff auf den Iran gestartet, unter anderem Atomanlagen und militärische Einrichtungen des Landes bombardiert und zahlreiche ranghohe Militärs getötet. Der Iran reagierte mit Vergeltungsangriffen und attackiert Israel seitdem mit Raketen und Drohnen.

L.Barone--PV

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