Pallade Veneta - Trump bestreitet Uran-Verlagerung im Iran und wirft Medien "Hexenjagd" vor

Trump bestreitet Uran-Verlagerung im Iran und wirft Medien "Hexenjagd" vor


Trump bestreitet Uran-Verlagerung im Iran und wirft Medien "Hexenjagd" vor
Trump bestreitet Uran-Verlagerung im Iran und wirft Medien "Hexenjagd" vor / Foto: JOHN THYS - AFP

US-Präsident Donald Trump hat bestritten, dass der Iran vor den US-Angriffen auf drei Atomanlagen angereichertes Uran in Sicherheit bringen konnte. "Es wurde nichts aus der Einrichtung entfernt", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies hätte zu lange gedauert und wäre zu gefährlich gewesen, betonte der Präsident.

Textgröße ändern:

In einer weiteren Veröffentlichung griff Trump Medien an, die den Erfolg der US-Angriffe vom Wochenende auf iranische Atomanlagen in Frage stellten. "Die Fake News sollten alle feuern, die sich an dieser Hexenjagd beteiligen", schrieb er. Zudem forderte er eine Entschuldigung "bei unseren großartigen Kriegern und allen anderen".

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wiederholte bei einem Auftritt im Pentagon die Aussage des Präsidenten, die Angriffe mit bunkerbrechenden Bomben hätten die Nuklearanlagen des Iran "ausgelöscht" und vollständig "zerstört". Er nutzte die Pressekonferenz ebenfalls für massive Vorwürfe gegen Medien wie CNN und die "New York Times". Sie verbreiteten "Halbwahrheiten", manipulierten die Öffentlichkeit und gönnten Trump nicht den Erfolg, sagte Hegseth.

Ein vorläufiger US-Geheimdienstbericht hatte Zweifel an der Wirksamkeit der US-Angriffe genährt. Der Sender CNN und andere Medien berichteten unter Berufung darauf, die Angriffe hätten das iranische Atomprogramm nur um einige Monate zurückgeworfen und die iranischen Zentrifugen sowie die Vorräte an angereichertem Uran seien nicht vollständig zerstört.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Venezolanische Oppositionsvertreterin Macero in ihre Heimat zurückgekehrt

Die venezolanische Oppositionsvertreterin Claudia Macero ist aus dem zweijährigen Exil in ihre Heimat zurückgekehrt. Macero wurde am Sonntagabend am Flughafen in Caracas von hunderten Anhängern empfangen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP feststellte. Die 34-Jährige gilt als wichtigste Stellvertreterin der Oppositionsführerin María Corina Machado.

Wadephul reist zu Antrittsbesuch in die Niederlande

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Montag zu seinem Antrittsbesuch in die Niederlande. In Den Haag trifft er zunächst seinen niederländischen Kollegen Tom Berendsen zu Gesprächen über den EU-Haushalt, die weitere Unterstützung der Ukraine sowie die bilaterale militärische Zusammenarbeit. Danach ist am Nachmittag gegen 16.30 Uhr eine Preesekonferenz geplant. Das Deutsch-Niederländische Korps hatte kürzlich eine Führungsrolle in der Nato-Verteidigungsplanung für Estland und Lettland übernommen.

EU-Verteidigungsminister beraten über Patriot-Raketen für die Ukraine

Die Verteidigungsminister der EU beraten am Montag in Brüssel unter anderem darüber, wie die Ukraine mit mehr Raketen des US-Luftabwehrsystems Patriot ausgestattet werden kann. Ein Vorschlag sieht nach Angaben eines ranghohen EU-Beamten vor, dass Mitgliedstaaten ihren Platz in der Warteschlange für Bestellungen mit der Ukraine tauschen. Das Patriot-System spielt eine zentrale Rolle beim Schutz vor ballistischen Raketen aus Russland.

CDU-Generalsekretärin Hoppermann warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linker in Berlin

Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann Grüne und SPD in scharfer Form vor einer Koalition mit der Linken gewarnt - und diese zu einem Bündnis mit ihrer Partei aufgefordert. "Es gibt eine andere Mehrheit mit der Union. SPD und Grüne müssen nun für sich entscheiden, ob sie sich zum Steigbügelhalter von linken Extremisten machen wollen", sagte Hoppermann der "Rheinische Post" vom Montag. Die Berliner Linke sei radikal und antisemitisch.

Textgröße ändern: