Pallade Veneta - Pentagon: Irans Atomprogramm durch US-Angriffe um bis zu zwei Jahre verzögert

Pentagon: Irans Atomprogramm durch US-Angriffe um bis zu zwei Jahre verzögert


Pentagon: Irans Atomprogramm durch US-Angriffe um bis zu zwei Jahre verzögert
Pentagon: Irans Atomprogramm durch US-Angriffe um bis zu zwei Jahre verzögert / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

US-Präsident Donald Trump hatte behauptet, die Luftangriffe auf den Iran hätten dessen Atomanlagen "ausgelöscht". Doch am Mittwoch räumte das US-Verteidigungsministerium ein: Das iranische Atomprogramm sei nur um ein bis zwei Jahre zurückgeworfen.

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Pentagonsprecher Sean Parnell berief sich vor Journalisten auf interne Auswertungen von Geheimdiensterkenntnissen. Danach sei das Anreicherungsprogramm des Iran "um mindestens ein bis zwei Jahre zurückgeworfen", sagte Parnell. Das Verteidigungsministerium gehe allerdings eher von zwei Jahren aus.

Im Rahmen des von Trump angeordneten Einsatzes "Mitternachtshammer" hatten die USA in der Nacht zum 22. Juni drei Atomanlagen im Iran mit bunkerbrechenden Bomben angegriffen. Dabei handelte es sich um die Anlagen Fordo, Natans und Isfahan. Trump verglich die Wirkung danach mit den US-Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) geht hingegen davon aus, dass der Iran bereits in einigen Monaten wieder mit der Urananreicherung beginnen könnte. Das hatte IAEA-Chef Rafael Grossi Ende Juni in einem Interview gesagt.

Der Iran setzte mittlerweile die Zusammenarbeit mit der Atomenergiebehörde offiziell aus. Das US-Außenministerium kritisierte dies als "inakzeptabel. Wie groß die Bestände an angereichertem Uran noch sind, lässt sich somit nicht unabhängig überprüfen.

P.Colombo--PV

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