Pallade Veneta - Hubertz betont Einsatz von Sondervermögen für bezahlbares Wohnen

Hubertz betont Einsatz von Sondervermögen für bezahlbares Wohnen


Hubertz betont Einsatz von Sondervermögen für bezahlbares Wohnen
Hubertz betont Einsatz von Sondervermögen für bezahlbares Wohnen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Bei den Haushaltsberatungen des Bundestags hat Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) den Einsatz von Geldern des Sondervermögens der Bundesregierung für bezahlbares Wohnen hervorgehoben. "Wir sind in dem neuen Sondervermögen mit elf Milliarden Euro über die nächsten Jahre beteiligt", sagte Hubertz am Dienstag. Das sei ein "starkes Signal: Deutschland wird weitergebaut und wir sagen klar: Wir schaffen damit bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum."

Textgröße ändern:

Das sei "auch ein Versprechen an die Mitte unserer Gesellschaft", fuhr sie fort. "Und mir ist hierbei auch noch einmal wichtig zu sagen: Neuer Wohnraum, das ist nicht gleich Neubau." Hubertz verwies auf die Möglichkeit von Umbauten oder Umnutzungen. "All das packen wir jetzt an, und vor allen Dingen sichern wir es finanziell ab."

Laut Bundesfinanzministerium sind aus dem Sondervermögen im Jahr 2025 insgesamt rund 327 Millionen Euro für Wohnungsbauprogramme vorgesehen. 11,25 Milliarden Euro werden für Förderungen im Baubereich insgesamt zur Verfügung gestellt.

Hubertz verwies auch auf den generellen Anwuchs des Etats für ihr Ministerium von 6,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 7,4 Milliarden Euro im Jahr 2025. "Mit dem Haushaltsentwurf meines Hauses ist klar: Wir legen beim Bauen nach", sagte die SPD-Politikerin. "Nicht nur mit Worten, sondern vor allem mit viel Geld."

O.Merendino--PV

Empfohlen

Bolsonaro-Sohn Flávio zum Präsidentschaftskandidaten in Brasilien gekürt

Der Sohn von Brasiliens ultrarechtem Ex-Staatschef Jair Bolsonaro, Flávio Bolsonaro, ist offiziell zum Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im Oktober gekürt worden. Der Senator wurde am Samstag beim Parteitag seiner rechtsgerichteten Liberalen Partei in São Paulo zum Herausforderer des linken Amtsinhabers Luiz Inácio Lula da Silva ernannt. "Hier fließt das Blut von Bolsonaro", sagte der 45-Jährige und schlug sich dabei auf den Arm.

Mindestens 20 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern insgesamt mindestens 20 Menschen getötet worden. Russische Behörden meldeten am Samstag zwölf Tote im russisch besetzten Teil Saporischschjas sowie drei weitere Tote in anderen Regionen. Von ukrainischer Seite wurden insgesamt fünf Todesopfer gemeldet. Die Ukraine griff zudem eine Ölraffinerie in Sibirien an. Derweil rief Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew Kremlchef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe auf.

Indische Kakerlaken-Bewegung verkündet Einigung mit Regierung und beendet Proteste

Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung (CJP) in Indien hat sich nach tagelangen Kundgebungen gegen die Missstände im Bildungssystem mit der Regierung geeinigt und ihren Protest eingestellt. Die Regierung habe alle ihre Forderungen "akzeptiert", erklärte CJP-Sprecher Ashutosh Ranka am Samstag und rief zu einem Ende der Proteste auf. Kurz zuvor hatte Bildungsminister Dharmendra Pradhan seinen Rücktritt verkündet und damit eine der Forderungen der Protestbewegung erfüllt.

Kasachischer Präsident fordert Putin zu Stopp der Kämpfe in der Ukraine auf

Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat Kreml-Chef Wladimir Putin zu einem Stopp der Kämpfe in der Ukraine aufgefordert. Bei einem russisch-kasachischen Gipfel im sibirischen Omsk schlug er am Samstag im Beisein Putins ein "Einfrieren" des Konflikts vor. Kasachstan ist ein Verbündeter Russlands, hat aber nie Unterstützung für Moskaus Offensive in der Ukraine signalisiert.

Textgröße ändern: