Pallade Veneta - US-Präsident Trump kündigt "wichtige Erklärung" zu Russland für Montag an

US-Präsident Trump kündigt "wichtige Erklärung" zu Russland für Montag an


US-Präsident Trump kündigt "wichtige Erklärung" zu Russland für Montag an
US-Präsident Trump kündigt "wichtige Erklärung" zu Russland für Montag an / Foto: Jim WATSON - AFP

US-Präsident Donald Trump hat für Montag eine "wichtige Erklärung" zu Russland angekündigt. "Ich denke, ich werde am Montag eine wichtige Erklärung zu Russland abgeben", sagte er am Donnerstag (Ortszeit) in einem Interview mit dem US-Sender NBC. Nähere Angaben dazu machte Trump nicht.

Textgröße ändern:

"Ich bin von Russland enttäuscht, aber wir werden sehen, was in den nächsten Wochen passiert", fuhr der US-Präsident vor dem Hintergrund der verschärften Angriffe Russlands auf die Ukraine fort.

Nach Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus im Januar hatten sich die USA Russland angenäht, unter anderem durch den Beginn direkter Gespräche zwischen Vertretern Moskaus und Washingtons. Trotz dieser Bemühungen gab es bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe in der Ukraine bisher keinen Erfolg.

Zuletzt hatte Trump Kreml-Chef Wladimir Putin vorgeworfen, "eine Menge Mist" über die Ukraine zu erzählen. Zu einem vom US-Senat vorgeschlagenen Gesetzentwurf für weitere Sanktionen gegen Russland sagte Trump am Dienstag, er prüfe dies sehr intensiv.

NBC zufolge sprach Trump auch über ein Abkommen mit der Nato, um die Lieferung von US-Waffen an die Ukraine zu erleichtern. "Wir liefern Waffen an die Nato und die Nato bezahlt diese Waffen zu 100 Prozent", sagte Trump. "Was wir also tun ist, dass die Waffen, die geliefert werden, an die Nato gehen, und die Nato gibt diese Waffen (an die Ukraine), und die Nato bezahlt für diese Waffen."

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

CDU-Außenpolitiker kritisiert Treffen von Wadephul und Lawrow

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat das Treffen von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in New York scharf kritisiert. "Ich sehe das Treffen sehr kritisch. Im Nachhinein wäre ein Telefonat klüger gewesen. Denn das Ergebnis bleibt das Gleiche", sagte Kiesewetter der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ", Montagsausgabe). Den Glauben, dass sich mit Russland verhandeln lasse, habe Lawrow "wie immer lächerlich gemacht".

Großbritannien: Fünf Festnahmen wegen Verdachts auf Vorbereitung einer "Terrortat"

Nach einem ernsten Vorfall in der Nähe eines Luftwaffenstützpunktes im Südwesten Englands hat die Polizei fünf Männer wegen des Verdachts der Vorbereitung einer "Terrortat" festgenommen. Die Anti-Terror-Polizei leite die Ermittlungen zu dem Vorfall an der Royal Air Force-Basis Fairford, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zuvor hatte sie angegeben, mehrere Männer seien wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz festgenommen worden.

JU-Chef Winkel will Migranten weniger Sozialleistungen zahlen

Der Vorsitzende der Jungen Union und neue Vizechef der Unionsfraktion, Johannes Winkel (CDU), will Migranten weniger Sozialleistungen zahlen. Winkel forderte im "Ronzheimer"-Podcast von Paul Ronzheimer, den Sozialstaat massiv zu reformieren. Dabei solle bei der Höhe der Sozialleistungen entscheidend sein, ob jemand bereits ins System eingezahlt habe oder nicht. Besonders betroffen wären demnach Migranten.

Erste Begegnung seit Kriegsbeginn: Wadephul trifft russischen Außenminister Lawrow

Erstmals seit dem Beginn des Ukraine-Krieges vor viereinhalb Jahren haben sich die Außenminister aus Deutschland und Russland getroffen - eine Annäherung gab es aber nicht. Bei seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Samstag in New York seien die "fundamentalen Unterschiede" bei der Beurteilung des Krieges deutlich geworden, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) der ARD. Bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine wurden am Wochenende mehr als 20 Menschen getötet.

Textgröße ändern: