Pallade Veneta - Nach Drohungen gegen Putin: Trump bestreitet Parteinahme zugunsten der Ukraine

Nach Drohungen gegen Putin: Trump bestreitet Parteinahme zugunsten der Ukraine


Nach Drohungen gegen Putin: Trump bestreitet Parteinahme zugunsten der Ukraine
Nach Drohungen gegen Putin: Trump bestreitet Parteinahme zugunsten der Ukraine / Foto: Jim WATSON - AFP

US-Präsident Donald hat nach seinen Drohungen gegen Russland eine Parteinahme zugunsten der Ukraine bestritten. Er sagte am Dienstag in Washington, er stehe "auf der Seite von niemandem" in dem Krieg. "Ich stehe auf der Seite der Menschlichkeit", betonte Trump. "Ich will das Töten tausender Menschen pro Woche stoppen."

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Trump hatte dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Montag eine Frist von 50 Tagen gesetzt, um den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Andernfalls drohte er mit Wirtschaftssanktionen. Der US-Präsident kündigte zudem die Lieferung neuer Patriot-Abwehrsysteme an Kiew an. Dafür sollen allerdings Deutschland und andere europäische Länder bezahlen.

Das Weiße Haus wies indes einen Bericht der "Financial Times" zurück, Trump habe dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen Angriff auf Moskau nahegelegt, um ihn an den Verhandlungstisch zu bringen. Dem Blatt zufolge fragte Trump Selenskyj bei dem Telefonat am 4. Juli, ob er Moskau und St. Petersburg angreifen könne. Der ukrainische Präsident habe dies bejaht, falls die USA ihm die nötigen Waffen lieferten.

Die Zeitung habe Trumps Äußerungen "völlig aus dem Kontext gerissen", erklärte dessen Sprecherin Karoline Leavitt auf Anfrage. "Präsident Trump hat lediglich eine Frage gestellt, nicht weiteres Töten ermutigt."

Trump selbst verneinte die Frage von Journalisten, ob er die Lieferung weiterreichender Raketen an Kiew prüfe. Mit Blick auf Selenskyj sagte er: "Er sollte Moskau nicht angreifen."

L.Guglielmino--PV

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