Pallade Veneta - Merz wiederholt umstrittene Äußerung zu Deutschlands Einfluss auf den Klimawandel

Merz wiederholt umstrittene Äußerung zu Deutschlands Einfluss auf den Klimawandel


Merz wiederholt umstrittene Äußerung zu Deutschlands Einfluss auf den Klimawandel
Merz wiederholt umstrittene Äußerung zu Deutschlands Einfluss auf den Klimawandel / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine vielfach kritisierten Äußerungen zu Deutschlands Einfluss auf das Weltklima wiederholt. "Es nützt überhaupt nichts, wenn wir allein in Deutschland klimaneutral werden", sagte Merz am Freitag bei seiner Sommerpressekonferenz in Berlin. "Selbst wenn wir es heute am Tag wären, würde sich morgen auf der Welt nichts ändern."

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Merz wiederholte damit seine Haltung, die er in der vergangenen Woche während der Regierungsbefragung im Bundestag bekräftigt hatte. Damals sagte Merz, dass "keine einzige Klimakatastrophe auf der Welt weniger geschehen" werde, wenn Deutschland von einem Tag auf den anderen klimaneutral würde.

Er verwies darauf, dass Deutschland nur rund ein Prozent der Weltbevölkerung repräsentiere und rund zwei Prozent der globalen CO2-Emissionen verursache. Für seine Äußerungen wurde Merz unter anderem von den Grünen und von Klimaorganisationen scharf kritisiert.

Am Freitag betonte Merz aber, dass Deutschland etwa in den Bereichen Forschung und Innovation mehr bewirken könne, um den Klimawandel aufzuhalten. Er wolle mit seiner Bundesregierung möglich machen, dass "mit modernsten Technologien eine Antwort auf diese Herausforderung" gegeben werde, sagte Merz weiter. Er nannte beispielhaft die Abscheidung von CO2, die die schwarz-rote Bundesregierung erlauben will.

F.Dodaro--PV

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