Pallade Veneta - Ukraine: Drei Familienmitglieder bei russischem Angriff in Charkiw getötet

Ukraine: Drei Familienmitglieder bei russischem Angriff in Charkiw getötet


Ukraine: Drei Familienmitglieder bei russischem Angriff in Charkiw getötet
Ukraine: Drei Familienmitglieder bei russischem Angriff in Charkiw getötet / Foto: Oleksandr GIMANOV - AFP

Bei einem russischen Angriff in der nordostukrainischen Region Charkiw sind laut Behördenangaben drei Mitglieder einer Familie getötet worden. Die Leichen einer 57-jährigen Frau, ihres 58-jährigen Mannes und des 36-jährigen Sohnes seien unter den Trümmern eines Hauses in Pidlyman gefunden worden, teilten die örtlichen Behörden am Donnerstag mit. Die Familie sei dorthin geflohen, nachdem russische Truppen ihr Heimatdorf eingenommen hatten.

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In der gleichnamigen Stadt Charkiw wurden nach Angaben des Gouverneurs Oleh Synehubow 33 Menschen verletzt. Auch in der zentralukrainischen Region Tscherkassi und in der südlichen Hafenstadt Odessa gab es nach Angaben der Behörden mehrere Verletzte. Im Zentrum von Odessa wurden demnach mehrere historische Gebäude, darunter Bauten, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehören, beschädigt.

Russland habe insgesamt 103 Drohnen und vier Raketen auf die Ukraine abgefeuert, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Onlinenetzwerken. "Russland setzt seinen Terror fort und behindert Diplomatie", betonte der Präsident. Deshalb habe Russland "umfassende Sanktionen" und Angriffe "verdient", erklärte Selenskyj.

Die Behörden in Russland meldeten unterdessen, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff im südlichen Sotschi zwei Frauen getötet und mehrere Menschen verletzt worden seien. Die Luftverteidigungssysteme hätten 39 ukrainische Drohnen über den südlichen Regionen des Landes abgefangen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Vertreter der Ukraine und Russlands hatten sich bei erneuten direkten Gesprächen in Istanbul auf einen weiteren Gefangenenaustausch geeinigt. Eine Einigung auf eine Waffenruhe im seit mehr als drei Jahren andauernden russischen Angriffskrieg ist weiterhin nicht in Sicht.

N.Tartaglione--PV

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