Pallade Veneta - Pistorius und Lecornu äußern Zuversicht zu deutsch-französischen Rüstungsprojekten

Pistorius und Lecornu äußern Zuversicht zu deutsch-französischen Rüstungsprojekten


Pistorius und Lecornu äußern Zuversicht zu deutsch-französischen Rüstungsprojekten
Pistorius und Lecornu äußern Zuversicht zu deutsch-französischen Rüstungsprojekten / Foto: INA FASSBENDER - AFP

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein französischer Amtskollege Sébastien Lecornu haben sich zuversichtlich zum Fortschritt der deutsch-französischen Rüstungsprojekte FCAS und MGCS geäußert. Mit Blick auf die Entwicklung des europäischen Kampfjets FCAS sagte Pistorius am Donnerstag nach einem Treffen mit Lecornu in Osnabrück, bis zum Ende des Jahres wollten Berlin und Paris "Klarheit" schaffen.

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In den vergangenen Wochen hatte es deutsch-französische Spannungen insbesondere zur Besetzung des Konsortiums hinter dem FCAS-Projekt gegeben. Pistorius sagte, es sei bei einem Projekt von dem Ausmaß von FCAS "gar nichts Ungewöhnliches daran, in den einzelnen Phasen genau hinzuschauen, wo stehen wir heute".

Pistorius ergänzte: "Das ist eben kein Reset und das ist auch keine Revision. Das ist schlicht und ergreifend ein Check, wo stehen wir und welche Probleme gibt es."

"Wenn es Hürden gibt, und die gibt es gelegentlich, sind da keine dabei, über die wir nicht hinüberkämen", sagte Pistorius zudem. Der Fähigkeitsaufbau durch das FCAS-Flugkampfsystem sei "wichtig für die Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit unserer Länder über die nächsten zehn, 15 Jahre hinaus" und ein "noch wichtigeres Signal in diesen Zeiten für die europäische Souveränität".

Pistorius verwies zudem auf die deutsch-französische Zusammenarbeit beim Projekt Elsa zur Entwicklung von Langstreckenwaffen. Er wolle, dass Deutschland eine "führende Rolle bei der Umsetzung" von Elsa übernehme. Deutschland und Großbritannien definierten gerade, welche Fähigkeiten für Elsa benötigt würden, andere Partner seien eingeladen, daran mitzuarbeiten.

Sein französischer Amtskollege Lecornu sagte zur deutsch-französischen Zusammenarbeit: "Wenn wir es hier mit hochintensiven Kriegen zu tun haben, dann müssen beide Industrien zusammenarbeiten und sich gegenseitig zu Hilfe kommen und auch Dinge für die Zukunft organisieren."

Pistorius gab zudem bekannt, dass Lecornu ihn für Ende August zur kommenden Sitzung des Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats eingeladen habe. Die Sitzung werde im südfranzösischen Toulon stattfinden.

N.Tartaglione--PV

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