Pallade Veneta - Mikrofon fängt Gespräch zwischen Putin und Xi über Unsterblichkeit ein

Mikrofon fängt Gespräch zwischen Putin und Xi über Unsterblichkeit ein


Mikrofon fängt Gespräch zwischen Putin und Xi über Unsterblichkeit ein
Mikrofon fängt Gespräch zwischen Putin und Xi über Unsterblichkeit ein / Foto: Alexander KAZAKOV - POOL/AFP

Organtransplantationen, Verjüngungstherapien und ein Leben bis ins Alter von 150 Jahren: Ein Mikrofon hat bei der Militärparade in Peking ein Gespräch zwischen Chinas Staatschef Yi Jinping und Kreml-Chef Wladimir Putin über Unsterblichkeit eingefangen. "Ich glaube das war, als wir zu der Parade gingen, als der Vorsitzende (Xi) darüber sprach", sagte der Kreml-Chef am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Das Mikrofon der chinesischen Staatsmedien fing das Gespräch während der Militärparade anlässlich des 80. Jahrestag der Kapitulation Japans zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein. Xi und Putin schritten neben Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auf dem Roten Teppich am Platz des himmlischen Friedens und sprachen miteinander, während ein Dolmetscher übersetzte.

"In der Vergangenheit war es selten, 70 Jahre alt zu werden, heutzutage sagt man, mit 70 sei man noch ein Kind", übersetzte der Dolmetscher eine Aussage Xis. "Mit der Entwicklung von Biotechnologie können menschliche Organe laufend transplantiert werden, Menschen können im Alter jünger und womöglich sogar unsterblich werden", lautete die übersetzte Antwort Putins. Xi daraufhin: "Die Vorhersagen sind, dass es in diesem Jahrhundert möglich sein könnte, 150 Jahre alt zu werden."

Putin bestätigte das Gespräch später. "Moderne Mittel - sowohl die Verbesserung der Gesundheit als auch medizinische Mittel, sogar alle möglichen operationellen Mittel hinsichtlich Organtransplantationen - erlauben es den Menschen, zu hoffen, dass das aktive Leben andauern wird, anders als heutzutage", sagte Putin.

Xi und Putin sind 72 Jahre alt. Die beiden Staatschefs haben bislang keine Anstalten gemacht, ihre Machtpositionen aufzugeben.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Trump: Iran hat "zu Unrecht" festgehaltene US-Staatsbürgerin freigelassen

Inmitten der zunehmenden Eskalation im Iran-Krieg hat die Führung in Teheran eine US-Staatsbürgerin freigelassen. "Sie befindet sich nun sicher außerhalb des Iran und ist wohlauf", schrieb US-Präsident Donald Trump am Mittwoch auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens von Seiten des Iran zu schätzen!"

Argentiniens Spieler feiern WM-Sieg über England mit Falkland-Botschaft

Nach ihrem Sieg über England im WM-Halbfinale haben die argentinischen Spieler ein Plakat zum langjährigen Streit um die Falkland-Inseln entrollt. "Las Malvinas son argentinas" ("Die Malwinen sind argentinisch"), stand auf dem Plakat, das kurz nach Abpfiff von argentinischen Spielern bei der Feier ihres 2:1-Siegs im Stadion in Atlanta gezeigt wurde.

Russland wirft Ukraine Tötung von Chefingenieur von Akw Saporischschja vor

Russland hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, den Chefingenieur des Atomkaftwerks Saporischschja "gezielt" getötet zu haben. Alexander Jakowlow sei bei einem Drohnenangriff getötet worden, erklärte am Mittwoch der russische Atomkonzern Rosatom, der das in von Moskau kontrolliertem Gebiet in der Ukraine liegende Kraftwerk beaufsichtigt. Es habe sich um einen "gezielten Terroranschlag des Kiewer Regimes" gehandelt.

US-Armee greift erneut Ziele im Iran an - Auch Öltanker beschossen

Die US-Armee hat die fünfte Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten iranische Fähigkeiten ausgeschaltet werden, welche die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohten, erklärte das Regionalkommando Centcom am Mittwoch im Onlinedienst X. Später meldete Centcom zudem, dass ein US-Kampfflugzeug auf einen unbeladenen Öltanker geschossen und ihn außer Gefecht gesetzt habe, als dieser versucht habe, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen.

Textgröße ändern: