Pallade Veneta - Bundesforschungsministerin Bär erhält Orden wider den tierischen Ernst

Bundesforschungsministerin Bär erhält Orden wider den tierischen Ernst


Bundesforschungsministerin Bär erhält Orden wider den tierischen Ernst
Bundesforschungsministerin Bär erhält Orden wider den tierischen Ernst / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Bundesforschungsminister Dorothee Bär (CSU) erhält den Orden wider den tierischen Ernst. Der Präsident des Aachener Karnevalsvereins (AKV), Wolfgang Hyrenbach, begründete die Auszeichnung der Politikern am Freitag mit deren Kombination von "Humor und Menschlichkeit" und ihrem "echten Rückgrat". Bär stehe "für eine moderne, weltoffene Politik, ohne die Wurzeln zu vergessen". Sie haben zudem im Kampf gegen Hetze im Netz "stets klare Kante gezeigt".

Textgröße ändern:

Der Orden wider den tierischen Ernst wird seit den 50er Jahren an Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich durch Witz, Individualität und Humanität auszeichnen. Verliehen wird die Ehrung jährlich zum Ende der Karnevalszeit auf einer feierlichen Prunksitzung des AKV in Aachen. Die letzten Ordensträger vor Bär waren SPD-Bundeschef Lars Klingbeil sowie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU).

Bär erhält die Auszeichnung am 31. Januar und wird die 76. Ordensritterin sein. Die Ministerin selbst erklärte am Freitag, der Preis stehe "wie kein anderer dafür, dass das Leben nicht nur aus Zahlen, Paragrafen und freudloser Bürokratie besteht, sondern auch aus Humor, Menschlichkeit und der Fähigkeit, über sich selbst zu lachen". Die Auszeichnung sei für sie "eine Ehre".

Hyrenbach würdigte die aus dem bayerischen Bamberg stammende Politikerin als "Brückenbauerin" ganz im Sinn der Zielsetzung des Preises. Bärs Humor sei "ironisch, entwaffnend und ehrlich" sowie zugleich "Markenzeichen und Mittel politischer Kommunikation". Die Ministerin liebe außerdem den Karneval in ihrer fränkischen Heimat, ihre Fastnachtsauftritte seien "unvergessen".

Zu den Trägern des 1950 erstmals verliehenen Ordens gehören unter anderem auch der heutige Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), seine verstorbenen beiden Amtsvorgänger Helmut Schmidt (SPD) und Konrad Adenauer (CDU), den Linken-Politiker Gregor Gysi sowie die Schauspieler Mario Adorf und Iris Berben.

L.Barone--PV

Empfohlen

Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl

Neun Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien hat Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva Online-Wettplattformen verboten. Der linksgerichtete Lula erließ am Freitag eine entsprechende vorläufige Maßnahme, die sofort in Kraft trat, aber noch vom Parlament gebilligt werden muss. Ab dem 6. Oktober soll es nach Regierungsangaben in Brasilien weder legale Wett-Websites oder -Apps noch Sponsoring durch Sportwettenanbieter geben.

Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris

Am zweiten Tag seines Frankreich-Besuchs will Papst Leo XIV. am Samstag eine riesige Messe auf der Place de la Concorde in Paris feiern (15.00 Uhr). Die erwarteten 600.000 Teilnehmer werden sich von dem Platz über die gesamte Länge des Prachtboulevards Champs-Elysées und über den Triumphbogen hinaus verteilen. Dort wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut ist, nimmt üblicherweise der französische Präsident die Militärparade am Nationalfeiertag ab.

Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hält am Samstag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Wadephul tritt nach Angaben des Auswärtigen Amts in der ersten Tageshälfte vor die Delegierten in New York. Der Außenminister vertritt wie schon im Vorjahr Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz steht wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin innenpolitisch unter großem Druck und war deshalb nicht nach New York gereist.

Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet am Samstag (09.00 Uhr) über den deutschen Bewerber für die Austragung der Olympischen Sommerspiele und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verkündet zusammen mit DOSB-Präsident Thomas Weikert, ob München oder die Region Köln/Rhein/Ruhr in Nordrhein-Westfalen zum Zug kommen. Ursprünglich bewarben sich vier Kandidaten um die Austragung.

Textgröße ändern: