Pallade Veneta - Kommunalwahl Nordrhein-Westfalen: Wahlbeteiligung bis zum Mittag etwas höher als 2020

Kommunalwahl Nordrhein-Westfalen: Wahlbeteiligung bis zum Mittag etwas höher als 2020


Kommunalwahl Nordrhein-Westfalen: Wahlbeteiligung bis zum Mittag etwas höher als 2020
Kommunalwahl Nordrhein-Westfalen: Wahlbeteiligung bis zum Mittag etwas höher als 2020 / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag die Kommunalwahl begonnen. Bis zum Mittag war die Wahlbeteiligung einer Stichprobe zufolge tendenziell etwas höher als zur gleichen Uhrzeit vor fünf Jahren. Der Urnengang gilt als erster größerer Stimmungstest nach der Bundestagswahl im Februar, mit Spannung wird unter anderem das Abschneiden der AfD verfolgt.

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Rund 13,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu aufgerufen, bis zur Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden unter anderem auch die Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf.

Landesweit entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Zusammensetzung von Kreistagen, Stadtparlamenten, Gemeinderäten sowie Regionsversammlungen. Zudem werden zahlreiche Bürgermeister und Landräte gewählt. Die Wahl findet in 427 Kommunen statt, darunter sind 396 Städte und Gemeinden sowie 31 Kreise.

Bis 12.00 Uhr am Sonntag lag die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten im Durchschnitt bei etwa 32 Prozent, wie Landeswahlleiterin Monika Wißmann mitteilte. Das sei im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2020 in diesen ausgewählten Bereichen tendenziell etwas mehr - damals habe die Wahlbeteiligung bis mittags bei ungefähr 29 Prozent gelegen.

Die stichprobenartige Umfrage wurde den Angaben nach im Kreis Düren, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Gütersloh sowie in den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim an der Ruhr gemacht. 2020 lag die landesweite Wahlbeteiligung inklusive Briefwahl schlussendlich bei 51,9 Prozent.

Damals gewann die CDU mit 34,3 Prozent, fuhr zugleich aber ihr bislang schlechtestes Resultat bei Kommunalwahlen ein. Die traditionell im Ruhrgebiet stark verwurzelte SPD kam auf 24,3 Prozent. Platz drei belegten die Grünen mit 20 Prozent. Die FDP erreichte 5,6 Prozent, die AfD 5,1 Prozent.

In Köln wird die Nachfolge für die scheidende Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) gesucht, die nicht erneut antritt. 13 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Als Favoriten gelten der städtische Baudezernent Markus Greitemann (CDU), die Landtagsabgeordnete Berivan Aymaz (Grüne) und der Sportfunktionär Torsten Burmester (SPD). Reker amtiert seit 2015 als Oberbürgermeisterin, im Wahlkampf 2015 überlebte sie ein Messerattentat.

In Düsseldorf strebt der seit 2020 amtierende Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) eine zweite Amtszeit an. Als aussichtsreichste Herausforderer gelten die Lehrerin Clara Gerlach (Grüne) und der Diplomkaufmann Fabian Zachel (SPD). Wie in Köln wird der Oberbürgermeister in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt alle fünf Jahre gewählt.

C.Conti--PV

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