Pallade Veneta - Selenskyj ruft Weltgemeinschaft zu Druck auf Russland auf

Selenskyj ruft Weltgemeinschaft zu Druck auf Russland auf


Selenskyj ruft Weltgemeinschaft zu Druck auf Russland auf
Selenskyj ruft Weltgemeinschaft zu Druck auf Russland auf / Foto: ANGELA WEISS - AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Weltgemeinschaft zu einem verstärkten Druck auf Russland aufgerufen. Nötig seien zusätzliche Waffen für die Ukraine und "Druck auf Russland", und zwar jetzt, sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York.

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"Russische Drohnen fliegen bereits über Europa, und russische Operationen breiten sich bereits auf andere Länder aus", sagte Selenskyj unter Anspielung auf die jüngsten Luftraumverletzungen in osteuropäischen Nato-Ländern durch russische Drohnen und Kampfjets. "Putin will diesen Krieg fortsetzen, indem er ihn ausweitet", warnte der ukrainische Präsident.

"Weil internationale Institutionen zu schwach sind, geht dieser Wahnsinn weiter", sagte er vor den Staats- und Regierungschefs der insgesamt 193 UN-Mitgliedsländer weiter. Selbst eine Nato-Mitgliedschaft bedeute heute nicht mehr automatisch, in Sicherheit zu sein.

Mit Blick auf die Parlamentswahl in Moldau am Sonntag warnte Selenskyj eindringlich vor russischer Einflussnahme. Europa habe bereits Georgien an Moskau verloren. "Europa kann es sich nicht leisten, auch noch Moldau zu verlieren", betonte er.

Der ukrainische Staatschef dankte erneut US-Präsident Donald Trump, mit dem er am Dienstag am Rande des UN-Treffens beraten hatte. Trump hatte danach bekundet, die Ukraine könnte mithilfe der Europäer das gesamte von russischen Streitkräften besetzte Gebiet zurückerobern und vielleicht noch mehr. Davor hatte Trump noch Druck auf Kiew gemacht, Gebietsabtretungen zuzustimmen, um einen Friedensschluss mit Kreml-Chef Wladimir Putin zu ermöglichen.

Die Bundesregierung äußerte angesichts der Trump-Äußerungen die Hoffnung auf einen Kurswechsel. Der Kreml erklärte indes, die Idee, dass die Ukraine Gebiete zurückerobern könne, sei "falsch".

F.M.Ferrentino--PV

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