Pallade Veneta - 16 Flüchtlinge und ein Schlepper bei Bootsunglück vor türkischer Küste ums Leben gekommen

16 Flüchtlinge und ein Schlepper bei Bootsunglück vor türkischer Küste ums Leben gekommen


16 Flüchtlinge und ein Schlepper bei Bootsunglück vor türkischer Küste ums Leben gekommen

16 Flüchtlinge und ein Schlepper sind beim Kentern ihres Schlauchbootes vor dem Badeort Bodrum im Südwesten der Türkei ums Leben gekommen. "Die Leichen von 16 illegalen Migranten und die des Schleppers sind geborgen worden", teilte die türkische Küstenwache am Freitag mit. Ihren Angaben zufolge konnten zwei weitere Flüchtlinge gerettet werden.

Textgröße ändern:

Zuvor hatte das Büro des Gouverneurs der Region Mugla im Onlinedienst X die Zahl der Toten mit 14 angegeben. Zwei Menschen wurden zu dem Zeitpunkt noch vermisst. Den Angaben zufolge war es einem der Flüchtlinge an Bord des Bootes gelungen, die Rettungskräfte zu alarmieren.

Ein Migrant aus Afghanistan, der zu den beiden Geretteten gehört, berichtete, er sei sechs Stunden lang bis zur Insel Celebi geschwommen. Seinen Angaben zufolge sank das Boot binnen zehn Minuten. Aus welchen Ländern die anderen Migranten kamen, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

An der Suche nach den beiden Vermissten beteiligten sich nach Angaben der Behörden vier Schiffe der Küstenwache. Sie wurden demnach von einem Hubschrauber und einem Spezialtaucherteam unterstützt.

Bodrum liegt nahe griechischer Inseln wie etwa Kos. Diese Inseln sind für Migranten, die EU-Territorium erreichen wollen, ein bevorzugtes Ziel. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) starben in diesem Jahr bereits mehr als 1400 Migranten bei dem Versuch, das Mittelmeer auf dem Weg in die EU zu überqueren, viele von Afrika aus auch Richtung Italien.

Die Türkei hat 2016 mit Brüssel ein Abkommen unterzeichnet, um die illegale Migration in die EU einzudämmen. Aktuell leben in der Türkei 2,5 Millionen Flüchtlinge, die meisten von ihnen sind aus Syrien.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

AfD bei Münchner Sicherheitskonferenz: SPD und Grüne fürchten um Vertraulichkeit

Wegen der Teilnahme von AfD-Politikern an der bevorstehenden Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) fürchten SPD und Grüne um die Vertraulichkeit der Tagung. Angesichts der Einstufung der AfD als teils gesichert rechtsextrem teile sie die Sicherheitsbedenken bezüglich einer Teilnahme der Partei, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Bettina Lugk (SPD), der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Sie hätte es daher "für angemessen befunden", auch in diesem Jahr keine AfD-Mitglieder einzuladen.

SPD beginnt in Berlin zweitägige Jahresauftaktklausur

Die SPD beginnt am Samstag in Berlin ihre zweitägige Jahresauftaktklausur. Im Willy-Brandt-Haus werden dazu unter anderem die Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil erwartet, die ab 14.00 Uhr Grundsatzreden halten wollen. Auch Generalsekretär Tim Klüssendorf, Fraktionschef Matthias Miersch und eine Reihe von Bundesministerinnen und Ministerpräsidenten nehmen teil. Am Sonntag will Bas bei einem Pressestatement gegen 12.30 Uhr über die Ergebnisse des Treffens berichten.

Trump: "Sehr gute Gespräche" mit Iran - nächste Runde "Anfang der kommenden Woche"

Die indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Oman sind laut US-Präsident Donald Trump positiv verlaufen. "Wir hatten ebenfalls sehr gute Gespräche über den Iran, der Iran scheint sehr daran interessiert zu sein, ein Abkommen zu schließen", sagte Trump am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten auf dem Flug zu seinem Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida. Die nächste Gesprächsrunde werde "Anfang der kommenden Woche" stattfinden.

Stars und Glanz: Olympische Winterspiele in Italien feierlich eröffnet

Mit einer spektakulären und farbenfrohen Feier sind die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina eröffnet worden. Italiens Staatschef Sergio Mattarella erklärte die Winterspiele am Freitagabend im San-Siro-Stadion in Mailand vor zehntausenden Zuschauern für eröffnet. Bei der Eröffnungszeremonie traten unter anderem US-Pop-Diva Mariah Carey, die italienische Pop-Sängerin Laura Pausini und der italienische Star-Tenor Andrea Bocelli auf.

Textgröße ändern: