Pallade Veneta - Thailand und Kambodscha unterzeichnen Friedensabkommen gemeinsam mit Trump

Thailand und Kambodscha unterzeichnen Friedensabkommen gemeinsam mit Trump


Thailand und Kambodscha unterzeichnen Friedensabkommen gemeinsam mit Trump
Thailand und Kambodscha unterzeichnen Friedensabkommen gemeinsam mit Trump / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

Rund drei Monate nach dem erneuten Ausbruch des Konflikts zwischen Thailand und Kambodscha haben die Regierungschefs beider Länder, Anutin Charnvirakul und Hun Manet, gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump ein Friedensabkommen unterzeichnet. Die Unterzeichnung in Kuala Lumpur erfolgte am Sonntag kurz nach der Landung Trumps in Malaysia, dem ersten Stopp seiner Asien-Reise. Malaysias Regierungschef Anwar Ibrahim war ebenfalls zugegen. Trump bezeichnete das Friedensabkommen als "monumentalen Schritt".

Textgröße ändern:

Er sei stolz darauf, dass Abkommen vermittelt zu haben, sagte der US-Präsident zuvor bei seiner Abreise nach Malaysia. Die Vereinbarung sieht unter anderem die Freilassung 18 kambodschanischer Kriegsgefangener vor, wie das Außenministerium Kambodschas mitteilte.

Thailand und Kambodscha hatten sich bereits Ende Juli auf einen Waffenstillstand geeinigt. Beide Seiten warfen sich seitdem Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Bei dem jetzt unterzeichneten Abkommen ging es vor allem darum, Beobachter regionaler Staaten in das Konfliktgebiet an der thailändisch-kambodschanischen Grenze zu entsenden, erklärte Malaysias Außenminister Mohamad Hasan, der das Abkommen als Vertreter der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Asean) mitvermittelt hatte. Er forderte, dass beide Länder zudem ihre schwere Waffen von der Grenze abziehen und die Landminen räumen.

Bei den fünftägigen Gefechten zwischen Thailand und Kambodscha waren mindestens 43 Menschen getötet und 300.000 vertrieben worden. Die Kämpfe waren eine erneute Eskalation in dem seit Jahrzehnten andauernden Streit um die Grenzziehung im sogenannten Smaragd-Dreieck, wo die thailändische Provinz Surin und die kambodschanische Provinz Oddar Meanchey sowie Laos aneinander grenzen.

Die Unterzeichnung des Friedensabkommens erfolgte im Rahmen des Asean-Gipfels in Malaysia, an dem Trump am Sonntag teilnehmen wird. Nach einem Besuch in Tokio am Montag wird Trump am Mittwoch in Südkorea erwartet, wo der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) stattfindet. Dort soll es am Donnerstag zu der ersten persönlichen Begegnung mit Chinas Präsident Xi seit Trumps erneutem Amtsantritt im Januar kommen.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Abbas: Politik Israels bedroht "Leben und Existenz" der Palästinenser

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat Israels Politik als existenzielle Bedrohung für das palästinensische Volk verurteilt. "Die Gefahr beschränkt sich nicht mehr darauf, die Zwei-Staaten-Lösung zu untergraben und die Verwirklichung des palästinensischen Staates zu verhindern", sagte Abbas am Donnerstag in einer aufgezeichneten Ansprache vor der UN-Vollversammlung in New York. "Sie bedroht inzwischen die Existenz und das Leben des palästinensischen Volkes in seiner Heimat", fügte er hinzu.

USA-China-Gipfel in Washington: Trump betont Gemeinsamkeit bei KI - Xi ruft zu "Partnerschaft" auf

KI-Gefahren, Handelsstreit, Iran-Krieg: US-Präsident Donald Trump hat Chinas Staatschef Xi Jinping im Weißen Haus in Washington zu einem Gipfeltreffen mit konfliktträchtigen Themen empfangen. Kurz zuvor erklärte er am Donnerstag, es sei "auch Chinas Position", Künstliche Intelligenz (KI) nicht staatlich zu regulieren. Xi hatte zuvor zu "Partnerschaft statt Rivalität" zwischen beiden Ländern aufgerufen, nachdem Trump ihn persönlich und mit militärischen Ehren am Flughafen zu seinem Staatsbesuch in den USA empfangen hatte.

Beugehaft ausgesetzt: Linksextremistin Lina E. vorläufig wieder frei

Die Linksextremistin Lina E. wird vorläufig aus der Beugehaft entlassen. Das Bundesverfassungsgericht setzte den Vollzug der Beugehaft aus, wie ein Sprecher am Donnerstag in Karlsruhe sagte. Das gilt, bis über die Verfassungsbeschwerde von E. entschieden ist. (Az. Az. 2 BvR 1681/26)

Tausende demonstrieren in Sri Lanka gegen umstrittene Justizreform

In Sri Lanka haben tausende Anhänger der Opposition gegen eine von der Regierung geplante Justizreform demonstriert. Oppositionsführer Sajith Premadasa warf der linksgerichteten Regierung von Präsident Anura Kumara Dissanayake bei einer Kundgebung am Donnerstag vor dem Parlament nahe der Hauptstadt Colombo vor, mit der Reform die Unabhängigkeit der Justiz "vollständig zu zerstören". Über die dafür nötige Verfassungsänderung soll am Freitag abgestimmt werden.

Textgröße ändern: