Pallade Veneta - Weißes Haus schränkt Zugang von Reportern zu Pressebüro ein

Weißes Haus schränkt Zugang von Reportern zu Pressebüro ein


Weißes Haus schränkt Zugang von Reportern zu Pressebüro ein
Weißes Haus schränkt Zugang von Reportern zu Pressebüro ein / Foto: Jim WATSON - AFP/Archiv

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat am Freitag den Zugang von Reportern im Weißen Haus eingeschränkt: Künftig ist der Zugang zu einem zentralen Bereich im Pressebüro des Weißen Hauses ohne Termin verboten - um "sensible" Informationen zu schützen, wie es in einem Memo des Nationalen Sicherheitsrats des Weißen Hauses heißt.

Textgröße ändern:

Journalisten haben damit keinen Zugang mehr zu dem als "Upper Press" bekannten Bereich im Westflügel des Weißen Hauses, wenn sie nicht zuvor eine Genehmigung dafür erhalten haben. Dort befindet sich das Büro von Sprecherin Karoline Leavitt.

Der Kommunikationsdirektor des Weißen Haus, Steven Cheung, sagte - ohne Beweise dafür vorzulegen -, dass Reporter Mitarbeiter in dem Bereich aufgelauert und heimlich Video- und Audioaufnahmen gemacht hätten.

Reporter im Weißen Haus konnten den Bereich bislang frei betreten und oft zu Leavitt oder hochrangigen Pressemitarbeitern gehen, um Informationen einzuholen oder Berichte zu bestätigen. Medienvertreter dürfen weiterhin den als "Lower Press" bezeichneten Bereich neben dem Presseraum des Weißen Hauses betreten, wie es in dem Memo heißt.

Die Maßnahme ist eine weitere Einschränkung für Journalisten durch die Trump-Regierung. Zuletzt waren auch die Regeln im Pentagon verschärft worden, die Medien wie die Nachrichtenagentur AFP nicht mittragen wollten.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz

Russland hat seine Raketen- und Drohnenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew fortgesetzt - dabei wurden nach offiziellen Angaben am Samstag mindestens elf Menschen verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Armee habe "die meisten" Flugkörper abgeschossen, "aber nicht die ballistischen". Er appellierte an die USA, die zugesagte Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrsystemen rasch zu erteilen. In den USA zeichnen sich derweil verschärfte Russland-Sanktionen ab.

Irans oberster Führer droht mit Rache für Tötung seines Vaters

Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei hat Vergeltung angekündigt für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen Ende Februar. "Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unweigerlich vollzogen werden", schrieb er in einem am Samstag veröffentlichten Brief.

Grüne pochen auf Festhalten an Treibhausgasneutralität bis 2045

Die Grünen pochen darauf, an dem gesetzlich festgelegten Ziel festzuhalten, bis 2045 Treibhausgasneutralität in Deutschland zu erreichen. "Das verbindliche Klimaziel 2045 gibt Planungs- und Zukunftssicherheit", sagte Bundestags-Fraktionsvize Julia Verlinden am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Hintergrund sind Forderungen von Wirtschaftsvertretern sowie der Gewerkschaft IGBCE, die Klimaschutzvorgabe aufzuschieben.

Selenskyj: Elf Verletzte bei russischen Angriffen auf ukrainische Hauptstadt Kiew

Bei neuen russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach offiziellen Angaben mindestens elf Menschen verletzt worden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten am frühen Samstagmorgen zwei Serien von Explosionen. Die Sirenen des Luftalarms ertönten erst Minuten nach der ersten Detonation.

Textgröße ändern: