Pallade Veneta - Steuerzahler-Bund: "Steuerzahler-Gedenktag" ist am Mittwoch

Steuerzahler-Bund: "Steuerzahler-Gedenktag" ist am Mittwoch


Steuerzahler-Bund: "Steuerzahler-Gedenktag" ist am Mittwoch
Steuerzahler-Bund: "Steuerzahler-Gedenktag" ist am Mittwoch / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Der diesjährige "Steuerzahler-Gedenktag" ist am Mittwoch: Ab 11:28 Uhr werden die Bürger dann wieder für ihr eigenes Portemonnaie arbeiten, wie der Bund der Steuerzahler am Dienstag mitteilte. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, sei rein rechnerisch als Steuern und Abgaben an öffentliche Kassen gegangen. Damit liege die Einkommensbelastungsquote für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer-Haushalt in diesem Jahr bei voraussichtlich 53,0 Prozent.

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Diese Prognose hat das Deutsche Steuerzahlerinstitut (DSi) den Angaben zufolge auf Basis repräsentativer Haushaltsumfragen des Statistischen Bundesamts vorgelegt. Demnach gehen von jedem verdienten Euro 53 Cent an den Staat – nur 47 Cent bleiben zur freien Verfügung.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Belastung den Berechnungen zufolge damit um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Ursache dafür sei zum Beispiel die historisch hohe Inflationsrate, die zu steigenden Verbraucherpreisen und somit höherer Belastung durch die Umsatzsteuer führe. Hinzu komme eine Summe kleinerer Effekte: Im Bereich der Sozialversicherungen ist der Beitragssatz für Kinderlose in der Pflegeversicherung um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

Im Vorjahresvergleich seien zudem die CO2-Abgaben auf Kraft- und Heizstoffe um 20 Prozent gestiegen, die Rundfunkabgabe um fünf Prozent. Schließlich sei die kalte Progression in diesem Jahr nur unzureichend abgebaut worden – trotz des Steuerentlastungsgesetzes 2022. Ungeachtet der beschlossenen Energiepreispauschale, der temporären Senkung der Energiesteuer und des erhöhten Arbeitnehmer-Pauschbetrags bleibe die Belastung "unvermindert hoch".

A.dCosmo--PV

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